Abtei lung II
B-4677/2007
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 2 7 . F e b r u a r 2 0 0 8
Einzelrichterin Vera Marantelli,
Gerichtsschreiber Said Huber.
A._______ S.P.A.,
vertreten durch X._______ SA,
Beschwerdeführerin,
gegen
B._______ GmbH,
vertreten durch
Y._______ AG Patent- und Markenanwälte,
Beschwerdegegnerin,
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Vorinstanz.
Entscheid vom 7. Juni 2007 im Widerspruchsverfahren
Nr. 8229 - BSA (fig.) / BSA.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-4677/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Vorinstanz am 7. Juni 2007 den Widerspruch der Beschwer-
degegnerin teilweise gutgeheissen (Ziff. 1 + 2) und dieser zu Lasten
der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 2 800.- zu-
gesprochen hat (Ziff. 4), welche die Widerspruchsgebühr von Fr. 800.-
(Ziff. 3) beinhaltet (= Parteientschädigung von Fr. 2 000.- + die von der
Beschwerdegegnerin vorgeschossene und von der Beschwerdeführe-
rin zu tragende Gebühr von Fr. 800.-),
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung am 9. Juli 2007 beim
Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Beschwerdeführerin den einverlangten Kostenvorschuss von
Fr. 4 500.- am 31. Juli 2007 fristgerecht eingezahlt hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren auf An-
trag beider Parteien hin am 29. August 2007 bzw. am 27. November
2007 sistiert hat,
dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 12. September 2007 auf eine
Vernehmlassung verzichtet hat,
dass die Beschwerdeführerin wie auch die Beschwerdegegnerin mit
Schreiben vom 18. Februar 2008 erklären, sie hätten sich über den
Streitgegenstand (insbes. über die Kosten) geeinigt, weshalb die Be-
schwerdegegnerin (und Widersprechende) ihren Widerspruch zurück-
ziehe,
dass beide Parteien dem Bundesverwaltungsgericht gegenüber bean-
tragen, die Beschwerde sei infolge Rückzugs des Widerspruches ab-
zuschreiben und es sei davon Kenntnis zu nehmen, dass jede Partei
ihre eigenen Kosten trage, wobei die Gebühren (für das Widerspruchs-
verfahren bzw. das Beschwerdeverfahren) hälftig geteilt werden,
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und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beur-
teilt, die von Behörden gemäss den Art. 33 und 34 VGG stammen, so-
fern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Rahmen markenrechtlicher Wider-
spruchsverfahren beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die während sistiertem Verfahren am 12. September 2007 einge-
reichte Eingabe der Vorinstanz den Parteien zur Kenntnis zu bringen ist,
dass das vorliegende Verfahren gegenstandslos geworden ist, nach-
dem die Beschwerdegegnerin im Schreiben vom 18. Februar 2008 ex-
plizit den Rückzugs des Widerspruchs erklärt hat (was angesichts der
Parteianträge gleichzeitig den Rückzug der Beschwerde impliziert),
dass deshalb die vorliegende Streitsache im einzelrichterlichen Verfah-
ren im Sinne des übereinstimmenden Antrags der Parteien als gegen-
standslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG; vgl.
die Abschreibungsentscheide des BVGer B-489/2007 und B-813/2007
vom 19. Februar 2008),
dass angesichts der zwischen den Parteien zustande gekommenen Ei-
nigung betreffend Streitgegenstand die angefochtene Verfügung - mit
Ausnahme der verfügten Widerspruchsgebühr von Fr. 800.- (Ziff. 3),
die gemäss Verursacherprinzip prinzipiell geschuldet bleibt - aufgeho-
ben werden muss (vgl. die Abschreibungsentscheide des BVGer
B-489/2007 und B-813/2007 vom 19. Februar 2008),
dass die unter den Parteien vertraglich abgemachte hälftige Tragung der
Gebühren des Widerspruchsverfahrens inter partes zu vollziehen ist,
dass der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen
sind, da die Beschwerde infolge Rückzugs ohne erheblichen Aufwand
für das Gericht erledigt werden kann (Art. 6 Bst. a des Reglements vom
11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] i.V.m. Art. 33b Abs. 5
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Satz 1 VwVG; vgl. die Abschreibungsentscheide des BVGer B-489/2007
und B-813/2007 vom 19. Februar 2008),
dass somit der Beschwerdeführerin der von ihr geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 4 500.- zurückzuerstatten ist,
dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zu
sprechen ist (Art. 64 VwVG),
dass gegen diesen Entscheid keine Beschwerde ans Bundesgericht
offen steht (Art. 73 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[BGG, SR 173.110]), dieser insofern rechtskräftig ist.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Vernehmlassung der Vorinstanz vom 12. September 2007 wird den
Parteien zur Kenntnis gebracht.
2.
Es wird Akt genommen, dass sich die Parteien über den Streitgegen-
stand sowie über die Kostentragung geeinigt haben und die Beschwer-
degegnerin ihren Widerspruch zurückzieht.
3.
Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 7. Juni 2007 wird mit
Ausnahme der Ziffer 3 aufgehoben.
4.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abge-
schrieben.
5.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin
ist der am 31. Juli 2007 geleistete Kostenvorschuss von Fr. 4 500.- zu-
rückzuerstatten.
6.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
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7.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück)
- die Beschwerdegegnerin (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. im Widerspruchsverfahren Nr. 8229; Ein-
schreiben; Vorakten zurück)
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Vera Marantelli Said Huber
Versand: 27. Februar 2008
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