Abtei lung II
B-5301/2007
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m
4 . D e z e m b e r 2 0 0 7
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiberin Katja Stöckli.
X._______,
vertreten durch E. Blum & Co. AG, Patentanwälte
und Markenanwälte VSP,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y._______,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Patrick Troller und
Rechtsanwalt Silvan Meier,
Beschwerdegegnerin,
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Vorinstanz.
Entscheid im Widerspruchsverfahren Nr. 8844 FORTIS /
IMMUNOFORTIS (fig.).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-5301/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,
dass das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (Vorinstanz)
mit Verfügung vom 11. Juli 2007 den Widerspruch Nr. 8844 gutgeheis-
sen und die Marke Nr. 554'070 IMMUNOFORTIS (fig.) bis auf die Ware
"Kühleis" widerrufen hat,
dass X._______ (Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit Be-
schwerde vom 7. August 2007 beim Bundesverwaltungsgericht ange-
fochten hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 10. August
2007 einen Kostenvorschuss verlangt hat, den die Beschwerdeführerin
innert Frist bezahlt hat,
dass die Beschwerdeführerin mit einem Schreiben vom 10. August
2007 eine Einschränkung der Warenliste der Marke Nr. 554'070
IMMUNOFORTIS (fig.) mitgeteilt hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 30. August
2007 der Vorinstanz sowie der Y._______ (Beschwerdegegnerin) je
eine Frist zur Stellungnahme bzw. für die Beschwerdeantwort gesetzt
hat,
dass die Vorinstanz mit einem Schreiben vom 1. Oktober 2007 auf eine
Stellungnahme verzichtet hat,
dass die Beschwerdegegnerin mit einem Schreiben vom 29. November
2007 mitgeteilt hat, dass sich die Parteien aussergerichtlich verglichen
haben,
dass die Beschwerdeführerin den Abschluss dieses Vergleichs am
4. Dezember 2007 telefonisch bestätigt hat (Aktennotiz),
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Vergleich gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 [VGG, SR 173.32]),
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dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind, da sich die Parteien
gütlich geeinigt haben (Art. 33b Abs. 5 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG,
SR 172.021]),
dass die Parteien vereinbart haben, dass jede Partei ihre eigenen Kos-
ten zu tragen hat,
dass dieser Entscheid gemäss Art. 73 des Bundesgerichtsgesetzes
vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) letztinstanzlich ist.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Schreiben der Vorinstanz vom 1. Oktober 2007 wird der Be-
schwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis zuge-
stellt.
2.
Das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 29. November 2007 wird
der Vorinstanz und der Beschwerdeführerin zur Kenntnis zugestellt.
3.
Das Beschwerdeverfahren B-5301/2007 wird zufolge Vergleichs als ge-
genstandslos abgeschrieben.
4.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 4'000.-- wird der Beschwerdeführerin aus der Gerichts-
kasse zurückerstattet.
5.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
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6.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilagen: Schreiben der Vor-
instanz, Schreiben der Beschwerdegegnerin und Akten zurück)
- die Beschwerdegegnerin (Einschreiben; Beilage: Schreiben der Vor-
instanz)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. Widerspruchsverfahren Nr. 8844; Einschrei-
ben; Beilagen: Schreiben der Beschwerdegegnerin und Akten zu-
rück)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
David Aschmann Katja Stöckli
Versand: 5. Dezember 2007
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