Abtei lung II
B-5846/2008
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m
4 . M ä r z 2 0 0 9
Einzelrichterin Maria Amgwerd,
Gerichtsschreiberin Kathrin Bigler.
X._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur,
Strategischer Einkauf, Mittelstrasse 43, 3000 Bern 65
SBB,
Vergabestelle.
Systeme zur Überwachung des Gefahrenraums bei
Bahnübergängen.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-5846/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in
Erwägung,
dass die Schweizerischen Bundesbahnen SBB (Infrastruktur / Strate-
gischer Einkauf; nachfolgend: Vergabestelle) am 8. April 2008 im
Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB Nr. 67/2008) unter dem
Projekttitel „Systeme zur Überwachung des Gefahrenraums bei Bahn-
übergängen in Radartechnik“ im offenen Verfahren einen Lieferauftrag
ausgeschrieben haben,
dass die Vergabestelle am 20. August 2008 den Zuschlag der Y. für
den ausgeschriebenen Lieferauftrag erteilt und den Zuschlag am 25.
August 2008 im SHAB (Nr. 163/2008) veröffentlicht hat,
dass die Beschwerdeführerin diese Zuschlagsverfügung mit Beschwer-
de vom 10. September 2008 (Poststempel: 12. Septemer 2008) beim
Bundesverwaltungsgericht angefochten und beantragt hat, der Auftrag
sei neu auszuschreiben,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 15. September
2008 festgestellt hat, dass der Beschwerde mangels eines entspre-
chenden Antrags derzeit keine aufschiebende Wirkung zukomme,
dass die Vergabestelle mit Beschwerdeantwort vom 27. November
2008 beantragt hat, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf
eingetreten werden könne, und das Akteneinsichtsrecht der Beschwer-
deführerin sei, soweit es die Vertraulichkeit bzw. das Geschäftsge-
heimnis verletze, zu beschränken,
dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. Dezember 2008 er-
sucht wurde, eine Replik einzureichen,
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 19. Feb-
ruar 2009 (Poststempel: 20. Februar 2009) die Beschwerde vom
10. September 2008 zurückgezogen hat,
dass das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[VGG, SR 173.32]),
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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens in Anwendung von
Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) i.V.m. Art. 5 und 6 Bst. a
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)
keine Verfahrenskosten zu erheben sind und der geleistete Kostenvor-
schuss zurückzuerstatten ist,
dass die Schweizerischen Bundesbahnen als dem Bundesgesetz vom
16. Dezember 1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (BoeB,
SR 172.056.1) unterstellte Vergabestelle keinen Anspruch auf Partei-
entschädigung haben (Art. 7 Abs. 3 VGKE; Abschreibungsentscheid
B-4621/2008 des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. November 2008),
und die Zuschlagsempfängerin auf eine formelle Geltendmachung der
Parteistellung verzichtet hat.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren B-5846/2008 wird zufolge Rückzugs als ge-
genstandslos abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von der Beschwerde-
führerin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 3'500.- wird ihr aus der
Gerichtskasse zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beschwerdebeilagen
zurück)
- die Vergabestelle (Ref-Nr. SHAB Nr. 163; Einschreiben; die Beilagen
folgen mit separatem Postpaket)
- die Zuschlagsempfängerin (auszugsweise; Einschreiben)
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Maria Amgwerd Kathrin Bigler
Versand: 6. März 2009
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