Abtei lung II
B-6008/2007
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m
1 6 . N o v e m b e r 2 0 0 7
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiber Philipp J. Dannacher.
U._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
V._______,
Vergabestelle,
Beschaffungswesen (Mobile Warnanlagen).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-6008/20071
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt:
dass U._______ (Beschwerdeführerin) gegen den Teilzuschlag der
V._______ betreffend den Rahmenvertrag mobile Warnanlagen mit
Eingabe vom 10. September 2007 beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhoben hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 11. September
2007 angeordnet hat, bis zum Entscheid über die aufschiebende Wir-
kung hätten sämtliche Vollzugsvorkehrungen zu unterbleiben,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 13. September
2007 unter anderem einen Kostenvorschuss einverlangt hat, und eine
Frist zur Stellungnahme zu den prozessualen Anträgen gesetzt hat,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss innert Frist bezahlt
hat,
dass W._______ (Teilzuschlagsempfängerin) mit Schreiben vom 27.
September 2007 auf die Teilnahme am Verfahren verzichtet hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 3. Oktober
2007 unter anderem das Verbot von Vollzugsvorkehrungen gegenüber
der Beschwerdeführerin aufgehoben und gegenüber W.______ auf-
rechterhalten hat,
dass zwischen den Parteien an einer Instruktionsverhandlung vom
15. November 2007 Vergleichsgespräche begonnen haben, und die
Beschwerdeführerin gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht am
15. November 2007 schriftlich erklärt hat, dass sie sich mit der Verga-
bestelle aussergerichtlich einigen konnte und ihre Beschwerde des-
halb zurückziehe,
dass die Vergabestelle das Zustandekommen dieses Vergleichs telefo-
nisch bestätigt hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 [VGG, SR 173.32]),
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dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind, da sich die Parteien
gütlich geeinigt haben (Art. 33b Abs. 5 VwVG),
dass die nicht anwaltlich vertretene Vergabestelle keine Parteientschä-
digung beantragt hat, sodass eine Parteientschädigung nicht zuzu-
sprechen ist,
dass dieser Entscheid gemäss Art. 83 Bst. f des Bundesgerichtsgeset-
zes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) letztinstanzlich ist.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren Nr. 6008/2007 wird zufolge Rückzugs der
Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 10'000.- wird der Beschwerdeführerin aus der Gerichts-
kasse zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilage: Akten)
- die Vergabestelle (Einschreiben; Beilage: Akten)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Aschmann Philipp J. Dannacher
Versand: 20. November 2007
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