Abtei lung II
B-6230/2008
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m
2 6 . J a n u a r 2 0 0 9
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiber Philipp J. Dannacher.
X._______,
vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Benedikt Schmidt,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y._______,
vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Dr. iur. Markus Frick,
Walder Wyss & Partner, Seefeldstrasse 123,
Postfach 1236, 8034 Zürich,
Beschwerdegegnerin,
und
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Entscheid vom 28. August 2008 im
Widerspruchsverfahren Nr. 8889 Mama (fig.)/MAMA.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
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Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-6230/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerdeführerin am 1. Mai 2007 gestützt auf ihre Schwei-
zer Marke Nr. 471'449 Mama (fig.) Widerspruch gegen den Schweizer
Teil der internationalen Markenregistrierung Nr. 909'072 MAMA erho-
ben hat,
dass die Vorinstanz mit Entscheid vom 28. August 2008 den Wider-
spruch Nr. 8889 vollumfänglich abgewiesen hat,
dass die Beschwerdeführerin mit Datum vom 26. September 2008 ge-
gen diesen Entscheid Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht
(BVGer.) erhoben hat,
dass die Beschwerdeführerin den erhobenen Kostenvorschuss von
Fr. 5'000.- rechtzeitig bezahlt hat,
dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 10. Dezember 2008 auf eine
materielle Stellungnahme verzichtet hat,
dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit Schreiben vom
23. Januar 2009 zurückgezogen und beantragt hat, das vorliegende
Verfahren sei gestützt auf den Rückzug der Beschwerde abzuschrei-
ben, wobei sie auf eine beigelegte Vereinbarung zwischen den Partei-
en des vorliegenden Beschwerdeverfahrens verwiesen und erklärt hat,
sie übernehme die Verfahrenskosten und die Parteien würden gegen-
seitig auf eine Parteientschädigung verzichten,
dass das BVGer. zur Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide
der Vorinstanz in Widerspruchssachen zuständig ist (Art. 31, 32 und 33
des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR
173.32]),
dass die Vereinbarung zwischen den Parteien in englischer Sprache
abgefasst ist und eine Behörde gemäss Art. 33a des Bundesgesetzes
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR
172.021) auf die Übersetzung nicht in einer Amtssprache abgefasster,
von einer Partei eingereichter Urkunden verzichten kann, wenn die an-
dere Partei einverstanden ist,
dass davon ausgegangen werden kann, dass die Beschwerdegegnerin
als Mitunterzeichnerin der Vereinbarung vom 23. Januar 2009 mit ei-
nem Verzicht auf eine Übersetzung derselben einverstanden ist,
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dass Ziffer 3 der erwähnten Vereinbarung folgende Bestimmung ent-
hält:
„X._______ agree to bear all court costs of the proceeding. Y._______, [...]
and X._______ renounce and waive mutually to any compensation of the
parties.“
dass das vorliegende Verfahren infolge des Rückzugs der Beschwerde
im einzelrichterlichen Verfahren abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a
VGG) und die angefochtene Verfügung damit rechtskräftig wird,
dass der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin je ein
Doppel des Schreibens der Vorinstanz vom 10. Dezember 2008 zur
Kenntnis zuzustellen ist,
dass der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin je eine Kopie des
Schreibens der Beschwerdeführerin vom 23. Januar 2009 einschliess-
lich einer Kopie der beigelegten Vereinbarung zuzustellen ist,
dass vorliegend keine Verfahrenskosten zu sprechen sind, da das zu-
grundeliegende Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Ge-
richt durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] in Verbindung mit
Art. 33b Abs. 5 VwVG),
dass der Beschwerdeführerin somit der von ihr geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 5'000.- zurückzuerstatten ist,
dass die Parteien vereinbart haben, jede Partei trage ihre eigenen
Kosten (Ziffer 3 der Vereinbarung), womit keine Parteientschädigung
zu sprechen ist (Art. 64 VwVG),
dass gegen diesen Entscheid keine Beschwerde ans Bundesgericht
offen steht (Art. 73 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[BGG, SR 173.110]), dieser insofern rechtskräftig ist.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin wird je ein Dop-
pel des Schreibens der Vorinstanz vom 10. Dezember 2008 zur Kennt-
nis zugestellt. Der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin wird je
eine Kopie des Schreibens der Beschwerdeführerin vom 23. Januar
2009 einschliesslich einer Kopie der beigelegten Vereinbarung zuge-
stellt.
2.
Es wird davon Kenntnis genommen, dass sich die Parteien über den
Streitgegenstand und die Kostentragung geeinigt haben und die Be-
schwerdeführerin die Beschwerde zurückgezogen hat.
3.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Beschwerderückzugs abge-
schrieben.
4.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 5'000.- wird der Beschwerdeführerin aus der Gerichts-
kasse zurückerstattet.
5.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
6.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilagen: Rückerstattungs-
formular, Beschwerdebeilagen retour)
- die Beschwerdegegnerin (Einschreiben; Beilagen: gemäss Ziffer 1)
- die Vorinstanz (Ref.: W8889-mbu; Einschreiben; Beilagen: gemäss
Ziffer 1, Vorakten retour)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Aschmann Philipp J. Dannacher
Versand: 27. Januar 2009
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