B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-654/2013
A b s c h r e i b u n g s v e r f ü g u n g
v o m 2 5 . F e b r u a r 2 0 1 3
Besetzung
Einzelrichter Marc Steiner,
Gerichtsschreiberin Barbara Deli.
Parteien
X._______AG
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Bauten und Logistik BBL,
KBB / Rechtsdienst, Fellerstrasse 21, 3003 Bern,
Vergabestelle.
Gegenstand
Öffentliches Beschaffungswesen - Zuschlagsentscheid vom
6. Februar 2013 betreffend Umbau und Sanierung Bundes-
haus Ost, Erneuerung der technischen Installationen
(SIMAP-Meldungsnummer 763555).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL (im Folgenden: Verga-
bestelle) am 31. Juli 2012 unter dem Projekttitel "Umbau und Sanierung
des Bundeshaus Ost, Kochergasse 9 Bern - Neubelegung, baulicher Un-
terhalt, Erneuerung der technischen Installationen" die Beschaffung von
Bauarbeiten für die Sanierung der Innenräume mit einer Bereinigung der
Raumstruktur, Erneuerung der haus- und sicherheitstechnischen Anlagen
sowie punktuelle Sanierung der Gebäudehülle inkl. Ausführung der USV-
Anlagen, Notlichtanlagen und Brandmeldeanlagen auf ausge-
schrieben hatte (Simap-Meldungsnummer 744211),
dass die Vergabestelle am 6. Februar 2013 den Zuschlag zu Gunsten der
Y._______AG auf publiziert hat (Simap-Meldungsnummer
763555),
dass die X._______AG (im Folgenden: Beschwerdeführerin) diesen Zu-
schlagsentscheid mit Beschwerde vom 8. Februar 2013 beim Bundes-
verwaltungsgericht angefochten und um ein Debriefing ersucht hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 11. Feb-
ruar 2013 einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.-- verlangt
hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit gleicher
Verfügung aufgefordert hat, bis zum 27. Februar 2013 mitzuteilen, ob ihre
Eingabe als Beschwerde zu verstehen ist,
dass in der Zwischenzeit ein Debriefing bei der Vergabestelle erfolgt ist
und die Beschwerdeführerin infolgedessen mit schriftlicher Erklärung vom
22. Februar 2013 die Beschwerde vom 8. Februar 2013 zurückgezogen
hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug erledigt geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a
des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),
dass bei mit verhältnismässig geringem Aufwand erledigten Verfahren die
Verfahrenskosten erlassen werden können (Art. 6 lit. a des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
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dass demnach im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben
sind und die Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses entfällt.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Eine Kopie des Beschwerderückzugs vom 22. Februar 2013 geht zur
Kenntnis an die Vergabestelle.
2.
Das Beschwerdeverfahren wird als zufolge Rückzugs der Beschwerde er-
ledigt abgeschrieben.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; vorab per Fax)
– die Vergabestelle (Ref-Nr. SIMAP Projekt-ID 94654; Gerichtsurkunde;
vorab per Fax; Beilage: gemäss Ziffer 1 hiervor)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Marc Steiner Barbara Deli
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den
Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer
Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefoch-
tene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdefüh-
rer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 25. Februar 2013