B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung II
B-6819/2017
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 7 . M ä r z 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Hans Urech,
Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin.
Parteien
Verband X._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Eidgenössisches Departement des Innern EDI,
Generalsekretariat EDI,
Inselgasse 1, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Finanzhilfen zur Unterstützung von Projekten zur Förderung
der Integration von Menschen mit Behinderungen.
B-6819/2017
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers vom 11. Septem-
ber 2017 um finanzielle Unterstützung des Projekts «A._______» mit Ver-
fügung vom 6. November 2017 abwies,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 1. De-
zember 2017 vor dem Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde mit schriftlicher Erklärung
vom 1. März 2018 zurückgezogen und nebst der Abschreibung des Be-
schwerdeverfahrens eine Reduktion der Gerichtsgebühren beantragt hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG,
SR 173.32]),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass daher der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen hat,
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch
Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE), was vorliegend zutrifft,
dass es sich daher rechtfertigt, die Verfahrenskosten auf Fr. 200.– festzu-
legen, wobei dieser Betrag dem geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von
Fr. 3'000.– entnommen wird,
dass der Restbetrag von Fr. 2'800.– dem Beschwerdeführer nach Eintritt
der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsentscheides zurückzuer-
statten ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-
gesprochen wird (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE).
B-6819/2017
Seite 3
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Dem Beschwerdeführer werden ermässigte Verfahrenskosten von
Fr. 200.– auferlegt. Dieser Betrag wird dem Kostenvorschuss von
Fr. 3'000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 2'800.– wird dem Be-
schwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids
zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-
formular)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. '_______'; Gerichtsurkunde; Beilage: Kopie des
Rückzugsschreibens vom 1. März 2018)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Hans Urech Andrea Giorgia Röllin
B-6819/2017
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den
Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(BGG; SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, de-
ren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu ent-
halten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie
der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 8. März 2018