Abtei lung II
B-7543/2008
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 3 1 . M ä r z 2 0 0 9
Richter David Aschmann,
Gerichtsschreiberin Katja Stöckli.
X._______
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Loher,
Thouvenin Rechtsanwälte,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Vorinstanz.
Verfügung vom 24. Oktober 2008 betreffend teilweise
Schutzverweigerung gegenüber IR Nr. 883'013 TRUCK-
FIT (fig.).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-7543/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerdeführerin Inhaberin der Internationalen Marke
Nr. 883'013 TRUCKFIT (fig.) ist und für diese unter anderem Schutz
für die Schweiz beantragt hat,
dass das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (Vorinstanz)
am 30. Mai 2007 eine vorläufige Schutzverweigerung für einen Teil der
beantragten Waren und Dienstleistungen der Klassen 2, 4, 7, 9 (teil-
weise), 12, 37, 42 (teilweise) sowie 45 erliess,
dass die Beschwerdeführerin am 18. September 2007 eine Stellung-
nahme gegen die provisorischen Schutzverweigerung einreichte,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 24. Oktober 2008 an ihrer
Schutzverweigerung festhielt,
dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung am 25. Novem-
ber 2008 Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht erhob,
dass die Beschwerdeführerin rechtzeitig einen Kostenvorschuss in der
Höhe von Fr. 5'459.- leistete,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 27. Januar 2009 die Ab-
weisung der Beschwerde unter Kostenfolge beantragte,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 30. März 2009 die angefoch-
tene Verfügung in Wiedererwägung gezogen hat (Art. 58 Abs. 1 des
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren [VwVG, SR 172.021]), der Internationalen Marke Nr. 883'013
TRUCKFIT (fig.) für sämtliche beanspruchten Waren und Dienst-
leistungen den Markenschutz gewährte und die Verfügung vom 24. Ok-
tober 2008 betreffend diejenigen Waren und Dienstleistungen widerru-
fen hat, für welche der internationalen Registrierung Nr. 883'013 die
Schutzausdehnung verweigert wurde,
dass das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht daher im einzelrich-
terlichen Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[VGG, SR 173.32]),
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dass der Vorinstanz gemäss Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskos-
ten auferlegt werden,
dass der Beschwerdeführerin der Kostenvorschuss in der Höhe von
Fr. 5'459.- zurückzuerstatten ist,
dass die Beschwerdeinstanz einer ganz oder teilweise obsiegenden
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für
ihre erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten
zusprechen kann (Art. 64 Abs. 1 VwVG),
dass die Beschwerdeführerin keine Kostennote eingereicht hat und die
Parteientschädigung daher von Amtes wegen auf Fr. 2'000.- festzuset-
zen ist,
dass bei Verfahren, in denen es keine unterliegende Partei gibt, die
Parteientschädigung derjenigen Körperschaft oder autonomen Anstalt
aufzuerlegen ist, in deren Namen die Vorinstanz verfügt hat (Art. 64
Abs. 2 VwVG) und die Vorinstanz daher zur Zahlung der Partei-
entschädigung zu verpflichten ist (Art. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. a und
b des Bundesgesetzes über Statut und Aufgaben des Eidgenös-
sischen Instituts für Geistiges Eigentum [IGEG, SR 172.010.31]).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird infolge Gegenstandslosigkeit abge-
schrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.
3.
Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5'459.- wird der Beschwerde-
führerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.
4.
Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung
von Fr. 2'000.- (inkl. MWST) zu bezahlen.
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5.
Die Verfügung der Vorinstanz vom 30. März 2009 wird der Beschwer-
deführerin zur Kenntnis zugestellt.
6.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage gemäss Ziffer 5,
Rückerstattungsformular)
- die Vorinstanz (Ref. IR Nr. 883'013; Gerichtsurkunde)
- das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Gerichtsur-
kunde)
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
David Aschmann Katja Stöckli
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt
werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 72 Abs. 2 Bst. b
Ziff. 2, 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amts-
sprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-
gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefoch-
tene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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