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Abschreibungsverfügung vom 4. Mai 2007
Mitwirkung: Richterin Maria Amgwerd; Gerichtsschreiberin Barbara Aebi
V._______,
Beschwerdeführerin
gegen
Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT),
Vorinstanz
betreffend
Anerkennung eines Diploms.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Abtei lung II
B-7547/2006
{T 0/2}
2Das Bundesverwaltungsgericht hat nach Einsicht in:
das Gesuch von V._______ an das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (Bun-
desamt) vom 6. November 2006,
die Verfügung des Bundesamtes vom 20. November 2006,
die dagegen von V._______ (Beschwerdeführerin) bei der Rekurskommission EVD an-
hängig gemachte Beschwerde vom 17. Dezember 2006,
die Vernehmlassung des Bundesamtes vom 19. Februar 2007,
die Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 12. April 2007,
die Instruktionsverfügung vom 17. April 2007,
die Wiedererwägungsverfügung des Bundesamtes vom 30. April 2007,
die übrigen Akten in der Beschwerdesache,
und in Erwägung:
dass die Beschwerde bisher bei der Rekurskommission EVD hängig war, welche vor
dem Inkrafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR
173.32) am 1. Januar 2007 (vgl. AS 2006 1069) zur Beurteilung der Streitsache sachlich
und funktionell zuständig war (vgl. Art. 61 Abs. 1 Bst. c Ziff. 1 des Berufsbildungsgeset-
zes vom 13. Dezember 2002, BBG, AS 2003 4557; aufgehoben gemäss Anhang Ziff. 35
zum VGG, AS 2006 2248),
dass das Bundesverwaltungsgericht das bei der Rekurskommission EVD anhängig ge-
machte Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 18. Januar 2007 übernommen hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht, welches gemäss Art. 31 VGG als Beschwerdeins-
tanz Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, nach
Art. 53 Abs. 2 VGG (i.V.m. Art. 33 Bst. d VGG) für die Behandlung der vorliegenden
Streitsache zuständig ist, zumal keine Ausnahme nach Art. 32 VGG greift,
dass gemäss Art. 58 Abs. 1 VwVG das Bundesamt bis zu seiner Vernehmlassung die
angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen kann, wobei die Praxis auch eine
Wiedererwägung in einem späteren Zeitpunkt zulässt, solange eine solche vor dem Ent-
scheid der Beschwerdeinstanz ergeht (VPB 63.79 E. 2 und 59.49 E. 5; ALFRED
KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,
Zürich 1998, Rz. 419; RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS, Öffentliches Prozess-
recht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel und Frankfurt am Main 1996,
Rz. 1324; FRITZ GYGi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 189 mit Hinweisen)
dass das Bundesamt mit Verfügung vom 30. April 2007 den der Beschwerdeführerin am
21. September 2006 in Deutschland verliehenen Meistertitel im Augenoptikerhandwerk
als mit dem eidgenössischen Diplom als Augenoptiker gleichwertig anerkannt hat,
dass die gegen die ursprüngliche Verfügung vom 20. November 2006 gerichtete Be-
schwerde mit der wiedererwägungsweisen Anerkennung des Meistertitels mangels wei-
ter bestehenden Rechtsschutzinteressen hinfällig geworden und das entsprechende
3Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (RHINOW/KOLLER/KISS, a.a.O.,
Rz. 878 und 1361; KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 419 ),
dass die Instruktionsrichterin als Einzelrichterin über die Abschreibung von gegen-
standslos gewordenen Verfahren entscheiden kann (Art. 23 Abs.1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten
die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 11. Dezember 2006
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bundesbehörden
keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
dass der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin keine notwendigen oder ver-
hältnismässig hohen Kosten entstanden sind, weshalb ihr praxisgemäss keine Parteient-
schädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 4 VGKE),
verfügt:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der am 13. Februar 2007 eingegan-
gene Kostenvorschuss von Fr. 1000.-- wird der Beschwerdeführerin aus der Bun-
deskasse zurückerstattet.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Gegen den vorliegenden Entscheid kann innert dreissig Tagen nach Eröffnung
beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffent-
lich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]) eingereicht werden. Die Rechts-
schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begrün-
dung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die Beschwerdeführerin
in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
5. Diese Verfügung geht an:
- die Beschwerdeführerin (mit Gerichtsurkunde, mit Beilage Rückerstattungsfor-
mular)
- die Vorinstanz (mit Gerichtsurkunde)
Die Instruktionsrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Maria Amgwerd Barbara Aebi
Versand am: 4. Mai 2007