Abtei lung II
B-7571/2007
{T 0/3}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m
1 0 . J a n u a r 2 0 0 8
Einzelrichter Frank Seethaler,
Gerichtsschreiber Kaspar Plüss.
A._______ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Veterinärwesen (BVET),
Schwarzenburgstrasse 155, 3003 Bern,
Vorinstanz,
Artenschutz.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-7571/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,
dass die Beschwerdeführerin am 5. September 2007 eine Sendung mit
64 Hybridpflanzen (Euphorbia lomi Gundula ) von Deutschland in die
Schweiz einführte, die dem Übereinkommen über den internationalen
Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen vom
3. März 1973 (für die Schweiz am 1. Juli 1975 in Kraft getreten;
SR 0.453) unterstehen,
dass die Vorinstanz diese Ware am 12. September 2007 vorsorglich
beschlagnahmt hat, weil kein gültiges Artenschutzzeugnis vorlag, und,
nachdem die Beschwerdeführerin kein solches nachreichte, mit Verfü-
gung vom 26. Oktober 2007 die Einziehung der Ware angeordnet hat
(Art. 36 Abs. 1 Bst. b der Artenschutzverordnung vom 18. April 2007
[ASchV; SR 453]),
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
8. November 2007 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat
und ihrer Beschwerde ein gültiges Artenschutzzeugnis (datiert vom
10. September 2007) beigelegt hat,
dass die Vorinstanz ihren Entscheid vom 26. Oktober 2007 mit
Verfügung vom 4. Dezember 2007 in Wiedererwägung gezogen hat
(Art. 58 des Verwaltungsverfahrensgesetzes [VwVG, SR 172.021])
und die Freigabe der eingezogenen Ware angeordnet hat, womit das
Verfahren insofern mangels Rechtsschutzinteresse gegenstandslos
geworden ist (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG),
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, wenn (wie
hier) keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, so dass die Zu-
ständigkeit im vorliegenden Fall zu bejahen ist,
dass das Beschwerdeverfahren infolge Gegenstandslosigkeit im
einzelrichterlichen Verfahren abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a
VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reg-
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lements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden
Bundesbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63
Abs. 2 VwVG),
dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin keine not-
wendigen oder verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, wes-
halb ihr praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen ist
(Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 4 VGKE).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (mit Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; mit Gerichtsurkunde)
- das Generalsekretariat des Eidgenössischen Volkswirtschafts-
departements (mit Gerichtsurkunde)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Frank Seethaler Kaspar Plüss
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die Beschwerdeführerin in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
Versand: 10. Januar 2008
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