Abtei lung II
B-7730/2008/urh/ret/san
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 6 . D e z e m b e r 2 0 0 8
Einzelrichter Hans Urech,
Gerichtsschreiber Thomas Reidy.
A._______,
c/o B._______
bestehend aus:
1. B._______
2. C._______
3. D._______
4. E._______
vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Anton Henninger,
Freiburgstrasse 10, 3280 Murten,
Beschwerdeführerinnen,
gegen
Bundesamt für Strassen (ASTRA),
Strasseninfrastruktur, Projektmanagement,
Uttigenstrasse 54, 3600 Thun
Vergabestelle.
Öffentliches Beschaffungswesen (Gesamterneuerung der
Nationalstrassen A1 und A6 zwischen dem Anschluss
Bern-Neufeld und der Verzweigung Bern-Wankdorf
[Teilprojekte C8 und C6.1]).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Gegenstand
Parteien
B-7730/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,
dass die Vergabestelle am 10. November 2008 den Zuschlag für die
Gesamterneuerung der Nationalstrassen A1 und A6 zwischen dem
Anschluss Bern-Neufeld und der Verzweigung Bern-Wankdorf (Teilpro-
jekte C8 und C6.1) an die F._______ erteilte und den Zuschlag im
Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB Nr. 219 vom 11. November
2008) veröffentlichte,
dass die Beschwerdeführerinnen gegen diesen Zuschlag am 1. De-
zember 2008 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben
haben unter anderem mit den Rechtsbegehren, die Beschwerde sei
gutzuheissen und der Vergabeentscheid vom 10. November 2008 sei
aufzuheben und der Zuschlag sei an die Beschwerdeführerinnen zu
erteilen, eventuell sei die Rechtswidrigkeit des Vergabeentscheides
festzustellen, und es sei die Vergabestelle zu verpflichten, das Verfah-
ren zu wiederholen,
dass die Beschwerdeführerinnen gleichzeitig beantragten, es sei ihnen
umfassende Akteneinsicht zu gewähren und der Beschwerde sei die
aufschiebende Wirkung zu erteilen,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 3. Dezember
2008 unter anderem angeordnet hat, bis zum Entscheid über die auf-
schiebende Wirkung hätten sämtliche Vollzugsvorkehrungen zu unter-
bleiben, und die Vergabestelle sowie die Zuschlagsempfängerin einge-
laden hat, insbesondere zum Begehren der Beschwerdeführerin auf
Erteilung der aufschiebenden Wirkung Stellung zu nehmen,
dass die Beschwerdeführerinnen mit schriftlicher Erklärung vom
15. Dezember 2008 die Beschwerde vom 1. Dezember 2008 zurückge-
zogen haben,
dass das Beschwerdeverfahren infolge Rückzugs der Beschwerde im
einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzu-
schreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens in Anwendung von
Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) i.V.m. Art. 5 und 6 Bst. a
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B-7730/2008
des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR
173.320.2) keine Verfahrenskosten zu erheben sind.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Schreiben der Beschwerdeführerinnen vom 15. Dezember 2008
wird der Vergabestelle zur Kenntnis gebracht.
2.
Das Beschwerdeverfahren B-7730/2008 wird zufolge Rückzugs der
Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wirk keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht (vorab per Telefax) an:
- die Beschwerdeführerinnen (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zu-
rück)
- die Zuschlagsempfängerin (auszugsweise; Einschreiben)
- die Vergabestelle (Ref-Nr. SHAB Nr. 219; Einschreiben; Beilage ge-
mäss Dispositivziffer 1)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Hans Urech Thomas Reidy
Versand: 16. Dezember 2008
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