B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-903/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 6 . M a i 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Stephan Breitenmoser,
Gerichtsschreiberin Julia Haas.
Parteien
X._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Baudirektion des Kantons Zürich,
Walcheplatz 2,
Postfach, 8090 Zürich,
Vorinstanz,
Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich,
Abteilung Landwirtschaft,
Walcheplatz 2,
Postfach, 8090 Zürich,
Erstinstanz.
Gegenstand
Direktzahlungen 2017.
B-903/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Vorinstanz mit Verfügung bzw. Rekursentscheid vom 18. Januar
2019 den Rekurs der Beschwerdeführerin gegen die Verfügung der Erstin-
stanz vom 21. Februar 2018 betreffend Direktzahlungen abgewiesen hat,
soweit sie darauf eintrat;
dass die Vorinstanz mit separatem Zwischenentscheid, ebenfalls datiert
vom 18. Januar 2019, das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgelt-
liche Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren gutgeheissen, das Ge-
such um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft hingegen
abgewiesen hat;
dass die Beschwerdeführerin – der Rechtmittelbelehrung folgend – am
19. Februar 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich Be-
schwerde gegen den Zwischenentscheid der Vorinstanz vom 18. Januar
2019 betreffend die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft
erhoben hat, und dass das Verwaltungsgericht Zürich diese Beschwerde
zur weiteren Behandlung an das in der Sache zuständige Bundesverwal-
tungsgericht weitergeleitet hat (Verfahren B-1519/2019);
dass die Beschwerdeführerin sodann am 22. Februar 2019 beim Bundes-
verwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz vom
18. Januar 2019 in der Sache erhoben hat (Verfahren B-903/2019);
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil B-1519/2019 vom 16. April
2019 den angefochtenen Zwischenentscheid betreffend Gewährung der
unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft in Gutheissung der Beschwerde auf-
gehoben und die Vorinstanz angewiesen hat, der Beschwerdeführerin für
das am 23. März 2018 bei ihr anhängig gemachte kantonale Rekursverfah-
ren die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu erteilen;
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 2. Mai 2019 ihren Rekursentscheid
vom 18. Januar 2019 wiedererwägungsweise aufgehoben, das Rekursver-
fahren unter der bestehenden Geschäftsnummer (…) wieder aufgenom-
men und der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege und die
unentgeltliche Rechtsbeistandschaft gewährt hat;
dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht entsprechend bean-
tragt, das Beschwerdeverfahren B-903/2019 sei infolge Wiedererwägung
des angefochtenen Rekursentscheids als gegenstandslos geworden abzu-
schreiben;
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Seite 3
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG,
SR 173.32) vorliegt;
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten;
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Direktzahlungen und
Ökobeiträge vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind;
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen
Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann;
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen
hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG);
dass die Vorinstanz vorliegend die angefochtene Verfügung vom 18. Ja-
nuar 2019 mit Verfügung vom 2. Mai 2019 widerrufen hat;
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG);
dass in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG i.V.m. Art. 5 des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) keine Verfahrens-
kosten zu erheben bzw. der Vorinstanz aufzuerlegen sind;
dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei
gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG eine Entschädigung für die ihr erwachsenen
notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zusprechen kann und
dass diese Entschädigung die Kosten der Vertretung sowie allfällige
weitere Auslagen der Partei umfasst (Art. 8 Abs. 1 VGKE);
dass der Beschwerdeführerin, welche nicht anwaltlich vertreten ist, vorlie-
gend keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
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Seite 4
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Eine Kopie der Widerrufsverfügung vom 2. Mai 2019 geht an die Beschwer-
deführerin.
2.
Das Beschwerdeverfahren B-903/2019 wird als durch Wiedererwägung
gegenstandslos geworden abgeschrieben.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: gemäss Ziff. 1);
– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Gerichtsurkunde);
– die Erstinstanz (Gerichtsurkunde);
– das Verwaltungsgericht des Kantons Zürichs, Militärstrasse 36,
Postfach, 8090 Zürich (Gerichtsurkunde).
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Stephan Breitenmoser Julia Haas
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Seite 5
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tage nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss
Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Be-
gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
Versand: 16. Mai 2019