Abtei lung II
B-935/2008
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 2 8 . F e b r u a r 2 0 0 8
Einzelrichter Hans Urech,
Gerichtsschreiber Thomas Reidy.
X._______ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Projektma-
nagement Inland III, Holzikofenweg 36, 3003 Bern
Vergabestelle,
Öffentliches Beschaffungswesen (Neubau Tiefmagazin
West der Schweizerischen Nationalbibliothek [BKP 368 -
Rollregalanlagen]).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-935/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,
dass die Vergabestelle am 28. Januar 2008 im Zusammenhang mit
dem Neubau des Tiefmagazins West der Schweizerischen Nationalbib-
liothek den Zuschlag für die Lieferung und Montage der Rollregalanla-
gen (BKP 368) an die Y. _______ GmbH erteilte und dies im SHAB Nr.
24 vom 5. Februar 2008 publizierte,
dass die X._______ AG den Zuschlag mit Beschwerde vom 13.
Februar 2008 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom
18. Februar 2008 die Beschwerdeführerin insbesondere zur Verbesse-
rung ihrer Beschwerde sowie zur Leistung eines Kostenvorschusses
(jeweils bis 29. Februar 2008) aufgefordert und gleichzeitig festgestellt
hat, der Beschwerde komme mangels eines entsprechenden Antrages
keine aufschiebende Wirkung zu,
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 27. Feb-
ruar 2008 die Beschwerde vom 13. Februar 2008 zurückgezogen hat,
dass das Beschwerdeverfahren infolge des Rückzugs im einzelrichter-
lichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art.
23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[VGG, SR 173.32]),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu
erheben sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1968 über das Verwaltungsverfahren [(VwVG, SR 172.021] i.V.m. Art. 5
und 6 Bst. a des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass eine Parteientschädigung angesichts des Verfahrensausganges
(Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE) und der Tatsache, dass die
Vergabestelle als Bundesbehörde keinen Anspruch auf Parteientschä-
digung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), ausser Betracht fällt.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 27. Februar 2008 geht zur
Kenntnis an die übrigen Verfahrensbeteiligten.
2.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos
abgeschrieben.
3.
Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteient-
schädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (mit Gerichtsurkunde)
- die Y._______ GmbH (mit Gerichtsurkunde; Beilage: Schreiben der
Beschwerdeführerin vom 27. Februar 2008)
- die Vergabestelle (Ref-Nr. SHAB Nr. 24 vom 5. Februar 2008; mit
Gerichtsurkunde; Beilage: Schreiben der Beschwerdeführerin vom
27. Februar 2008)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Hans Urech Thomas Reidy
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann, soweit nicht eine Ausnahme im Sinne von Art.
83 Bst. f des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110)
vorliegt - innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne
14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die Beschwer-
deführerin in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand: 3. März 2008
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