Entscheid vom 24. November 2008
I. Beschwerdekammer
Besetzung Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz,
Tito Ponti und Alex Staub,
Gerichtsschreiber Giampiero Vacalli
Parteien A., vertreten durch Rechtsanwalt Renzo Galfetti,
Beschwerdeführer
gegen
BUNDESANWALTSCHAFT,
Beschwerdegegnerin
Gegenstand Grundbuchsperre (Art. 65 Abs. 2 BStP)
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Geschäftsnummer: BB.2008.76
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Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass
- A. mit Beschwerde vom 4. September 2008 (act. 1) die Aufhebung der
Verfügung der Bundesanwaltschaft vom 29. August 2008, mit welcher die
Beschlagnahme und die Grundbuchsperre über das Grundstück von A. in
Z., Grundbuch Nr. 1, Grundbuchamt Y., bestätigt worden war (act. 1.1),
beantragte;
- mit Anklageschrift der Bundesanwaltschaft vom 26. September 2008 im
Strafverfahren, welches unter anderem gegen den Vater von A. geführt
wird, und in welchem das hier zur Frage stehende Grundstück beschlag-
nahmt worden war, bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts das
Hauptverfahren eingeleitet wurde, womit die verfahrensrechtliche Zustän-
digkeit der I. Beschwerdekammer entfiel (Art. 127 ff. BStP) und deshalb
das Verfahren am 29. Oktober 2008 von der I. Beschwerdekammer zu-
ständigkeitshalber an die Strafkammer des Bundesstrafgerichts weiterge-
leitet wurde;
- mit Schreiben vom 14. November 2008 (act. 11) der Vertreter von A. die
Zustellung eines formellen, anfechtbaren Entscheides beantragte;
- anlässlich der Sitzung der I. Beschwerdekammer vom 18. November 2008
bestätigt wurde, dass die verfahrensrechtliche Zuständigkeit der I. Be-
schwerdekammer mit der Anklageerhebung bei der Strafkammer entfiel;
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und erkennt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Bellinzona, 24. November 2008
Im Namen der I. Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zustellung an
- Rechtsanwalt Renzo Galfetti
- Bundesanwaltschaft
Rechtsmittelbelehrung
Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt
werden (Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni
2005; BGG). Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG.
Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).
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