Entscheid vom 24. November 2008
I. Beschwerdekammer
Besetzung Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz,
Tito Ponti und Alex Staub,
Gerichtsschreiber Giampiero Vacalli
Parteien STIFTUNG A.,
vertreten durch Rechtsanwalt Renzo Galfetti,
Beschwerdeführer
gegen
BUNDESANWALTSCHAFT,
Beschwerdegegnerin
Gegenstand Einziehungsbeschlagnahme (Art. 65 Abs. 1 BStP)
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Geschäftsnummer: BB.2008.85
- 2 -
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass
- die Stiftung A. mit Beschwerde vom 2. Oktober 2008 (act. 1) der I. Be-
schwerdekammer beantragte, rechtshilfeweise beschlagnahmte Vermö-
genswerte der Stiftung A. freizugeben;
- mit Anklageschrift der Bundesanwaltschaft vom 26. September 2008 im
Strafverfahren, welches unter anderem gegen B. geführt wird, und in wel-
chem die hier zur Frage stehenden Vermögenswerte sichergestellt worden
waren, bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts das Hauptverfahren
eingeleitet wurde, womit die verfahrensrechtliche Zuständigkeit der I. Be-
schwerdekammer, soweit diese je bestanden haben sollte, entfiel
(Art. 127 ff. BStP) und deshalb das Verfahren am 29. Oktober 2008 von
der I. Beschwerdekammer zuständigkeitshalber an die Strafkammer des
Bundesstrafgerichts weitergeleitet wurde;
- mit Schreiben vom 14. November 2008 (act. 3) der Vertreter der Stif-
tung A. die Zustellung eines formellen, anfechtbaren Entscheides bean-
tragte;
- anlässlich der Sitzung der I. Beschwerdekammer vom 18. November 2008
bestätigt wurde, dass die verfahrensrechtliche Zuständigkeit der I. Be-
schwerdekammer mit der Anklageerhebung bei der Strafkammer entfiel;
- 3 -
und erkennt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Bellinzona, 24. November 2008
Im Namen der I. Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zustellung an
- Rechtsanwalt Renzo Galfetti
- Bundesanwaltschaft
Rechtsmittelbelehrung
Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt
werden (Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni
2005; BGG). Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG.
Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).
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