Entscheid vom 18. Oktober 2010
I. Beschwerdekammer
Besetzung Bundesstrafrichter Tito Ponti, Vorsitz,
Emanuel Hochstrasser und Joséphine Contu,
Gerichtsschreiberin Andrea Bütler
Parteien
A.,
Beschwerdeführer
gegen
BUNDESANWALTSCHAFT,
Beschwerdegegnerin
Gegenstand Grundbuchsperre (Art. 65 Abs. 2 BStP)
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Geschäftsnummer: BB.2010.78
- 2 -
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- A. am 20. August 2010 eine Beschwerde gegen eine „Beschlagnahmever-
fügung in Form Grundbuchsperre“ bei der I. Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts eingereicht hat (act. 1);
- das Bundesstrafgericht A. am 24. August 2010 aufforderte, einen Kosten-
vorschuss zu leisten und die angefochtene Verfügung einzureichen (act. 2);
- A. mit Schreiben vom 2. September 2010 den Rückzug seiner Beschwerde
bekanntgab; dabei festhielt, die Rückzugserklärung erfolge aus finanziellen
Gründen (act. 3);
- das Bundesstrafgericht A. daraufhin ersuchte, bis am 24. September 2010
mitzuteilen, ob er um unentgeltliche Rechtspflege ersuche und unter dieser
Bedingung an der Beschwerde festhalte; die Beschwerde ohne Gegenbe-
richt gemäss seinem Schreiben vom 2. September 2010 als zurückgezo-
gen gelte (act. 4);
- A. in der Folge keine Eingabe machte;
- die Beschwerde demnach als zurückgezogen gilt;
- gemäss Art. 30 lit. a SGG i.V.m. Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 62 ff. und
71 BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP die Rückzugserklärung (Abstand) den
Rechtsstreit beendet;
- das Verfahren damit zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt von der
Geschäftskontrolle abgeschrieben werden kann, wobei der den Abstand
erklärende Beschwerdeführer als unterliegende Partei gilt und deshalb die
Gerichtskosten zu tragen hat (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 66 Abs. 1
BGG);
- die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren auf Fr. 200.-- festgesetzt
wird (Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebüh-
ren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32).
- 3 -
Demnach erkennt die I. Beschwerdekammer:
1. Das Verfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt von der
Geschäftskontrolle abgeschrieben.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
Bellinzona, 19. Oktober 2010
Im Namen der I. Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Zustellung an
- A.
- Bundesanwaltschaft
Rechtsmittelbelehrung
Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG).
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG.
Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).
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