Beschluss vom 23. Januar 2015
Beschwerdekammer
Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz,
Andreas J. Keller und Emanuel Hochstrasser,
Gerichtsschreiber Miro Dangubic
Parteien A.,
Beschwerdeführer
gegen
EIDGENÖSSISCHE ZOLLVERWALTUNG, Ober-
zolldirektion,
Beschwerdegegnerin
Gegenstand Kostenerkenntnis (Art. 96 Abs. 1 VStrR)
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Geschäftsnummer: BV.2014.85
- 2 -
Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- mit Strafbescheid vom 10. September 2013 die Zolldirektion Basel, Sektion
Zollfahndung A. in Anwendung von Art. 128 des Zollgesetzes vom 18. März
2005 (ZG; SR 631.0) sowie der Art. 14 und 15 des Bundesgesetzes über die
Abgabe für die Benützung von Nationalstrassen vom 19. März 2010 (Natio-
nalstrassenabgabegesetz, NSAG; SR 741.71) wegen Benutzung des
schweizerischen Nationalstrassennetzes ohne gültige Vignette eine Busse
von Fr. 200.-- auferlegte; die diesbezügliche Spruchgebühr auf Fr. 70.-- fest-
gesetzt wurde (act. 3.1);
- A. dagegen am 5. Oktober 2013 Einsprache erhob (act. 3.2);
- die Oberzolldirektion mit Strafverfügung vom 11. Dezember 2014 die obge-
nannte Busse bestätigte und die Verfahrenskosten auf Fr. 240.-- festlegte
(act. 3.3);
- A. dagegen am 18. Dezember 2014 an die Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts gelangt und die ihm auferlegten Verfahrenskosten bean-
standet (act. 1);
- der Beschwerdeführer am 22. Dezember 2014 aufgefordert wurde, Kopien
des angefochtenen Entscheids sowie diesbezügliche Unterlagen einzu-
reichen (act. 2); er der Aufforderung am 2. Januar 2015 nachgekommen ist
(act. 3);
- der Beschwerdeführer in der Folge am 8. Januar 2015 eingeladen wurde,
einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten (act. 4);
- mit Eingabe vom 18. Januar 2015 der Beschwerdeführer sodann den Rück-
zug der Beschwerde erklärte (act. 5);
- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-
schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abzuschreiben ist
(vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BV.2014.40 vom 24. Juli 2014,
E. 1.4);
- die Umstände es rechtfertigen, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu ver-
zichten (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25 E. 3).
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Demnach erkennt die Beschwerdekammer:
1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt
von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Bellinzona, 23. Januar 2015
Im Namen der Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zustellung an
- A.
- Eidgenössische Zollverwaltung, Oberzolldirektion
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.
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