Entscheid vom 13. November 2008
Strafkammer
Besetzung Bundesstrafrichter Daniel Kipfer Fasciati, Einzelrichter
Gerichtsschreiberin Helen Rüegsegger
Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Ruedi
Montanari, Stv. Bundesanwalt,
gegen
A.,
Gegenstand Urkundenfälschung im Amt, mehrfache Urkundenfäl-
schung, mehrfacher Steuerbetrug und mehrfacher
Betrug
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Geschäftsnummer: SK.2008.15
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Der Einzelrichter erkennt:
I.
1. A. wird freigesprochen
- vom Vorwurf der Urkundenfälschung im Amt im Sinne von Art. 317 Ziff. 1 Abs. 1
StGB gemäss Ziff. 1 der Anklageschrift beziehungsweise der Urkundenfälschung
im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 gemäss Ziff. 2a der Anklageschrift.
2. A. wird schuldig gesprochen
- der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 und 2
StGB gemäss Ziff. 2b-h der Anklageschrift,
- des mehrfachen Steuerbetrugs im Sinne von Art. 223 Abs. 1 StG/BE und Art. 186
Abs. 1 DBG gemäss Ziff. 3a-f der Anklageschrift und
- des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB gemäss Ziff. 4a+b
der Anklageschrift.
3. A. wird für das kantonale Steuerdelikt zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu
Fr. 180.– verurteilt und in Anwendung von Art. 188 Abs. 3 DBG zu einer Gesamtzu-
satzgeldstrafe von 210 Tagessätzen zu Fr. 180.–, bedingt vollziehbar bei einer Pro-
bezeit von zwei Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft
von drei Tagen.
4. A. werden an Kosten auferlegt:
Fr. 3’000.00 Gebühr Bundesanwaltschaft für die Ermittlung
Fr. 2'000.00 Gebühr Bundesanwaltschaft für die Anklage
Fr. 3’000.00 Gebühr Eidg. Untersuchungsrichteramt
Fr. 842.85 Auslagen Bundesanwaltschaft
Fr. 1’000.00 Gerichtsgebühr
Fr. 9’842.85 Total
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II.
Dieser Entscheid wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrich-
ter mündlich begründet.
Im Namen der Strafkammer
des Bundesstrafgerichts
Der Einzelrichter Die Gerichtsschreiberin
Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an:
- Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig)
Die Parteien haben nach der mündlichen Eröffnung und Begründung des Entscheids
vom 13. November 2008 auf die Beschwerde in Strafsachen an die Strafrechtliche Abtei-
lung des Bundesgerichts verzichtet. Der Entscheid wird daher ohne schriftliche Begrün-
dung ausgefertigt.
Der Entscheid ist rechtskräftig.
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