Verfügung des Einzelrichters
der Strafkammer vom 20. Januar 2015
Besetzung Bundesstrafrichter Daniel Kipfer Fasciati, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Anne Berkemeier Keshelava
Parteien A., Gesuchsteller
Gegenstand Gesuch um Erlass von Verfahrenskosten
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
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Geschäftsnummer: SK.2015.2
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Der Einzelrichter erwägt, dass
- der Einzelrichter der Strafkammer des Bundesstrafgerichts A. mit Entscheid
SK.2014.27 vom 22. Oktober 2014 wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen
Behörden und Beamte (Art. 285 Ziff. 1 StGB) zu einer Geldstrafe von 50 Tagessät-
zen zu je Fr. 30.– bedingt vollziehbar mit einer Probezeit von 2 Jahren sowie zu ei-
ner Busse von Fr. 300.– verurteilte (Ziff. I.3 des Dispositivs) und ihm die Verfahrens-
kosten von Fr. 500.– auferlegte (Ziff. II des Dispositivs);
- der Entscheid des Bundesstrafgerichts SK.2014.27 vom 22. Oktober 2014 in
Rechtskraft erwachsen (Art. 437 Abs. 1 lit. a StPO) und vollziehbar ist (SK.2014.27,
cl. 2 pag. 2 970 003);
- A. die Staatsanwaltschaft mit Schreiben vom 24. November 2014 um Erlass, even-
tualiter Herabsetzung oder Stundung der Verfahrenskosten von Fr. 500.– ersuchte
(SK.2015.2, pag. 1 100 001);
- die Bundesanwaltschaft (Rechtsdienst) das Gesuch von A. um Erlass oder Stundung
der Verfahrenskosten am 9. Januar 2015 zuständigkeitshalber an die Strafkammer
weiterleitete (pag. 1 100 002 f.);
- gemäss Art. 363 Abs. 1 StPO das Gericht, welches das erstinstanzliche Urteil gefällt
hat, unter Vorbehalt abweichender Bestimmung von Bund oder Kantonen, auch die
einer gerichtlichen Behörde übertragenen selbständigen nachträglichen Entscheide
trifft;
- A. mit Schreiben vom 14. Januar 2015 erklärte, das Gesuch um Erlass der Verfah-
renskosten zurückzuziehen (pag. 1 520 002) und darum bat, dieses als Gesuch um
Ratenzahlung an die Bundesanwaltschaft (Rechtsdienst) weiterzuleiten (pag. 1 520
002 f.);
- die Angelegenheit somit als gegenstandslos abzuschreiben ist;
- keine Kosten zu erheben sind.
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Der Einzelrichter verfügt:
1. Das Verfahren SK.2015.2 wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird A. und der Bundesanwaltschaft (Rechtsdienst) eröffnet.
Im Namen der Strafkammer
des Bundesstrafgerichts
Der Einzelrichter Die Gerichtsschreiberin
Rechtsmittelbelehrung
Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts
Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen
schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG).
Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und
Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder un-
richtige Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO).
Versand: 20. Januar 2015
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