Beschluss vom 20. April 2020
Strafkammer
Besetzung Bundesstrafrichter Sylvia Frei, Vorsitz
Adrian Peter Urwyler und Miriam Forni,
Gerichtsschreiber Tornike Keshelava
Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsan-
walt des Bundes Cédric Remund,
und
als Privatklägerschaft:
1. Deutscher Fussball-Bund e.V. (DFB), vertreten
durch Rechtsanwältin Andrea Meier und Rechts-
anwalt Peter Reichart,
2. Fédération Internationale de Football Associ-
ation FIFA, vertreten durch Rechtsanwalt Save-
rio Lembo, Rechtsanwalt Andrew Garbarski und
Rechtsanwalt Massimo Chiasera,
gegen
1. A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Nathan
Landshut,
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Geschäftsnummer: SK.2019.45
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2. B., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Beat
Luginbühl,
3. C., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Till
Gontersweiler,
4. D., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Bern-
hard Isenring,
Gegenstand
Sistierung des Verfahrens
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Die Strafkammer erwägt, dass
- die Strafkammer aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der in diesem Zusam-
menhang vom Bund und Kanton Tessin verordneten Einschränkungen des öffentli-
chen Lebens mit Beschluss vom 17. März 2020 die Hauptverhandlung unterbrach
und das Verfahren bis mindestens 20. April 2020 sistierte;
- die ausserordentliche Lage wegen der Coronavirus-Pandemie fortbesteht;
- der Bundesrat am 8. April 2020 die verordneten Einschränkungen des öffentlichen
Lebens bis 26. April 2020 verlängerte (AS 2020 1059);
- unter diesen Umständen eine Wiederaufnahme der Hauptverhandlung bis mindes-
tens 27. April 2020 ausser Betracht fällt;
- demnach die Sistierung des Verfahrens bis zum 27. April 2020 aufrecht zu erhalten
ist.
Die Strafkammer beschliesst:
1. Das Verfahren bleibt bis zum 27. April 2020 sistiert.
2. Über die Kosten dieses Entscheids wird mit der Hauptsache entschieden.
3. Dieser Entscheid wird den Parteien schriftlich eröffnet.
Im Namen der Strafkammer
des Bundesstrafgerichts
Die Vorsitzende Der Gerichtsschreiber
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Rechtsmittelbelehrung
Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen
schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG).
Mit der Beschwerde können gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; die unvollständige oder unrichtige
Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO).
Versand: 20.04.2020
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