B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-1042/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 4 . Ma i 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
Parteien
A._______,
Zustelladresse: c/o B._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung, Rentenhöhe,
Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019.
C-1042/2019
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vor-
instanz) mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019 die Einsprache
von A._______ abgewiesen und die Verfügung vom 3. Dezember 2018
(Zusprache einer monatlichen Altersrente von Fr. 2‘627.- mit Wirkung ab
1. Dezember 2018) bestätigt hat,
dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diesen Einspracheent-
scheid mit Beschwerde vom 28. Februar 2019 (BVGer-act. 1) beim Bun-
desverwaltungsgericht angefochten hat,
dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Beschwerde die Korrektur
der – seiner Ansicht nach – falsch berechneten Altersrente beantragt hat,
dass er in der Beschwerdebegründung darlegte, dass die Rente ab 1. De-
zember 2018 monatlich Fr. 2‘892.- betragen müsste,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 11. März 2019 (BVGer-
act. 3) einräumte, dass bei der Rentenberechnung ein Fehler unterlaufen
sei,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 30. April 2019 auf ihren Entscheid
vom 12. Februar 2019 zurückgekommen ist und die Rente mit Wirkung ab
1. Dezember 2018 auf Fr. 2‘892.- festgesetzt hat,
dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 1. Mai 2019 (BVGer-act. 4) unter Hin-
weis auf die Wiedererwägungsverfügung vom 30. April 2019 beantragte,
das hängige Beschwerdeverfahren sei als gegenstandslos geworden ab-
zuschreiben,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass die SAK eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist und keine
Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt,
dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend Altersrenten vor Bundesver-
waltungsgericht anfechtbar sind,
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Seite 3
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 53 Abs. 2 ATSG (SR 830.1) res-
pektive Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung
ziehen kann,
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen
hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Vorinstanz die Rente antragsgemäss angepasst hat und somit
dem Begehren des Beschwerdeführers vollumfänglich entsprochen wor-
den ist,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass das Verfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 AHVG (SR 831.10) kostenlos
ist, und dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die
Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE),
dass der Beschwerdeführer nicht vertreten war und ihm somit keine ver-
hältnismässig hohen Kosten entstanden sind,
dass somit weder dem obsiegenden Beschwerdeführer noch der unterlie-
genden Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-
ben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Parteient-
schädigung zugesprochen.
3.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilagen: Vernehmlassung
vom 11. März 2019 und Eingabe vom 1. Mai 2019 inkl. Wieder-
erwägungsverfügung vom 30. April 2019)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
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Seite 5
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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