B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1050/2019
Ur t e i l vom 2 0 . M ä r z 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiber David Schneeberger.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung Antidoping Schweiz, Eigerstrasse 60, 3007 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Einfuhr von Dopingmitteln,
Vorbescheid der Stiftung Antidoping Schweiz
vom 8. Januar 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Stiftung Antidoping Schweiz (nachfolgend: Vorinstanz) mit Verfü-
gung vom 8. Januar 2019 die Einziehung und Vernichtung von anlässlich
einer Postkontrolle am 13. Juli 2018 beschlagnahmten Brechampullen (In-
halte: Nandrolon phenylpropionat, Drostanolon propionat, Testosteron Mix
und Testosteron propionat) anordnete und A._______ (nachfolgend: Be-
schwerdeführer) eine Gebühr von Fr. 400.– auferlegte (Beilage 2 zu
BVGer-act. 2),
dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit E-Mail vom 4. Februar 2019
erklärte, dass er diese Produkte weder bestellt habe, noch davon gewusst
habe, dass dies jemand in seinem Namen bestellt habe, weswegen diese
Produkte vernichtet werden könnten (BVGer-act. 1),
dass die Vorinstanz diese Eingabe mitsamt den Akten am 28. Februar 2019
zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete zur
Prüfung, ob es sich bei der Eingabe vom 4. Februar 2019 um eine Be-
schwerde handle (BVGer-act. 2),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Marktüberwachung vor
dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines
Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass die Beschwerdeinstanz eine kurze Nachfrist zur Verbesserung ein-
räumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder Unterschrift fehlen und
diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach ungenutztem Fristablauf
auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG),
dass deshalb die Instruktionsrichterin den Beschwerdeführer mit Zwi-
schenverfügung vom 4. März 2019 (BVGer-act. 3) aufforderte, innert fünf
Tagen ab Eröffnung dieser Zwischenverfügung zu erklären, ob er vor Bun-
desverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Januar
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2019 erheben wolle, innert derselben Frist Rechtsbegehren zu stellen,
diese zu begründen und unterschrieben einzureichen, andernfalls auf die
Eingabe vom 4. Februar 2019 nicht eingetreten werde,
dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer gleichzeitig
aufforderte, bis am 4. April 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.– in
der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (vgl. Art. 63
Abs. 4 VwVG), andernfalls auf das Begehren nicht eingetreten werde,
dass die mit eingeschriebener Post mit Rückschein versandte Zwischen-
verfügung vom 4. März 2019 mit dem Vermerk „nicht abgeholt“ zurückge-
schickt wurde (eingegangen am 18. März 2019; BVGer-act. 4),
dass nach Art. 38 Abs. 2bis ATSG (i.V.m. Art. 3 Bst. dbis VwVG) eine Mittei-
lung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten beziehungsweise der Ad-
ressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätes-
tens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch
als erfolgt gilt (Zustellfiktion; vgl. auch BGE 134 V 49 E. 2; vgl. im Weiteren
den inhaltlich gleichlautenden Art. 20 Abs. 2bis VwVG),
dass aufgrund dieser Zustellfiktion die Zwischenverfügung vom 4. März
2019 am 12. März 2019 als zugestellt gilt,
dass damit die 5-tägige Frist zur Beschwerdeverbesserung am Montag,
18. März 2018 abgelaufen ist,
dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist entsprechend
nicht geäussert und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Sache nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Sache wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Departement des Inneren EDI (Einschreiben)
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Viktoria Helfenstein David Schneeberger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-
schrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat,
beizulegen (Art. 42 BGG).
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