B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-1110/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 8 . Augu s t 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiber Matthias Burri-Küng.
Parteien
A._______ AG,
vertreten durch lic. iur. LL.M. Fatih Aslantas, Forrer Lenherr
Bögli & Partner, Bahnhofstrasse 7, 8570 Weinfelden,
Beschwerdeführerin,
gegen
Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,
Hallerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9,
Vorinstanz.
Gegenstand
Heilmittelgesetz, Verbot des Inverkehrbringens von Medizin-
produktion, Ausnahmebewilligung,
Verfügung der Swissmedic vom 25. Januar 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic (im Folgenden:
Vorinstanz) mit Verfügung vom 25. Januar 2019 betreffend Verbot des In-
verkehrbringens von Medizinproduktion sowie Ausnahmebewilligung fol-
gendes entschieden hat:
1. Der A._______ AG wird untersagt, in der Schweiz und in den Vertrags-
staaten die B._______ ([…]), C._______ ([…]), D._______ ([…]) und
E._______ ([…], […], […], […], […]) ohne gültiges EG Zertifikat in Ver-
kehr zu bringen. Ausgenommen von diesem Verbot ist das erstmalige
Inverkehrbringen der genannten Produkte in einem Vertragsstaat ge-
stützt auf eine nationalstaatliche Ausnahmebewilligung.
2. Das Gesuch der A._______ vom 14. Dezember 2018 um Erteilung einer
Ausnahmebewilligung für die Inverkehrbringung der B._______ ([…]),
C._______ ([…]), D._______ ([…]) und E._______ ([…], […], […], […],
[…]) ohne gültiges EG Zertifikat wird abgewiesen.
3. Der A._______ werden die Gebühren für das Verfahren von Fr. 1'000.-
zur Bezahlung auferlegt.
4. Zuwiderhandlungen gegen Ziffer 1 der Verfügung können gemäss
Art. 87 Abs. 1 Bst. g HMG mit einer Busse von bis zu Fr. 50'000.- bestraft
werden.
dass die fiore LAB AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diese Verfügung
mit Beschwerde vom 4. März 2019 beim Bundesverwaltungsgericht ange-
fochten hat (BVGer act. 1),
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 22. August
2019 die Beschwerde vom 4. März 2019 vorbehaltlos zurückgezogen und
die Auferlegung der Verfahrenskosten aufgrund der Gesamtumstände ge-
stützt auf Art. 6 VGKE beantragt hat (BVGer act. 14),
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch
Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008
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über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]),
dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet werden kann,
wenn der Rückzug noch vor Abschluss des ersten Schriftenwechsels er-
folgt ist (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 4.59),
dass vorliegend der zweite Schriftenwechsel mit der Aufforderung zur Ein-
reichung der Replik bereits angesetzt wurde, im Rahmen des zweiten
Schriftenwechsels jedoch kein weiterer Aufwand entstanden ist, da die Be-
schwerde noch vor Einreichung der Replik zurückgezogen worden ist,
dass keine Verfahrenskosten erhoben werden und der bereits geleistete
Verfahrenskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.- der Beschwerde-
führerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zurückzuerstatten
ist,
dass der Vorinstanz als Bundesbehörde keine Parteientschädigung zuzu-
sprechen ist (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der bereits geleistete Verfah-
renskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.- wird der Beschwerdefüh-
rerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids auf ein von ihr bekannt
zu gebendes Konto zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
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4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular
Zahladresse)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der Ein-
gabe der Beschwerdeführerin vom 22.08.2019)
– das Eidgenössische Departement des Inneren (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Weiss Matthias Burri-Küng
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist
gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim
Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen
Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-
tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in
einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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