B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1120/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 2 . J u l i 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Anna Wildt.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,
Vorinstanz.
Gegenstand
Heilmittelgesetz; Inverkehrbringen von Medizinprodukten;
Verfügung Swissmedic vom 4. Februar 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut (im Folgenden: Vorin-
stanz) mit Verfügung vom 4. Februar 2019 der A._______ (im Folgenden:
Beschwerdeführerin) untersagte, Produkte gemäss den am 20. September
2018 und am 24. September 2018 elektronisch bzw. per E-Mail eingereich-
ten Produktlisten (Vorakten 12 und 19) ohne die notwendigen Bescheini-
gungen (EG-Zertifikate) in der Schweiz und in den Vertragsstaaten in Ver-
kehr zu bringen, und ihr für diese Verfügung Gebühren für das Verwal-
tungsverfahren von Fr. 2‘200.– auferlegte,
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
5. März 2019 durch ihre Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungsgericht
anfechten liess (Beschwerdeakten [BVGer act.], 1),
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 12. März 2019
unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde)
aufgefordert wurde, einen Kostenvorschuss von Fr. 5‘000.- in der Höhe der
mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (BVGer act. 2),
dass die Beschwerdeführerin dieser Aufforderung nachkam (BVGer act. 4),
dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 27. Juni 2019 die Abwei-
sung der Beschwerde beantragte (BVGer act. 9),
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 8. Juli 2019
die Beschwerde vom 5. März 2019 zurückzog (BVGer act. 12),
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Behandlung der vorliegenden
Streitsache zuständig ist (vgl. Art. 84 Abs. 1 HMG [SR 812.21] in Verbin-
dung mit Art. 5 VwVG [SR 172.021] und Art. 31 bis 33 VGG [SR 173.32]),
dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit Eingabe vom 8. Juli
2019 schriftlich zurückgezogen hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-
desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist,
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Seite 3
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch
Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung aus-
zurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Dispositiv nächste Seite)
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Seite 4
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 5’000.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der
Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsentscheids zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular «Zahl-
adresse»)
– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der
Eingabe der Beschwerdeführerin vom 8. Juli 2019)
– das Eidgenössische Departement des Innern (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Anna Wildt
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Seite 5
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist
gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim
Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen
Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-
tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat
die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-
terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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