B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1134/2019
Ur t e i l vom 2 2 . M a i 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Anna Wildt.
Parteien
A._______, (Portugal),
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
Verfügung IVSTA vom 12. Februar 2019.
C-1134/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) mit
Verfügung vom 12. Februar 2019 A._______ (nachfolgend Beschwerde-
führerin) eine ordentliche ganze Invalidenrente von monatlich Fr. 1'670.- ab
dem 1. Februar 2019 zugesprochen hat (Akten im Beschwerdeverfahren
[BVGer act.] 1, Beilage),
dass die durch ihren Sohn B._______ vertretene Beschwerdeführerin
diese Verfügung mit Beschwerde vom 6. März 2019 (Posteingang) beim
Bundesverwaltungsgericht anfechten liess mit dem sinngemässen Antrag,
die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine höhere In-
validenrente zuzusprechen (BVGer act. 1 samt Beilage),
dass der Instruktionsrichter die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfü-
gung vom 20. März 2019 aufgefordert hat, bis zum 6. Mai 2019 einen Kos-
tenvorschuss von Fr. 800.- zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen,
ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (BVGer act. 4),
dass diese Zwischenverfügung der Beschwerdeführerin am 22. März 2019
zugestellt worden ist (BVGer act. 6),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz vor Bundesverwaltungsgericht anfecht-
bar sind (Urteil des BVGer C-3790/2007 vom 28. Mai 2010 E. 1.3.2),
dass die Beschwerdeführerin innert der angesetzten Frist den verlangten
Kostenvorschuss nicht geleistet und weder ein Fristerstreckungsbegehren
noch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat (BVGer act.
5),
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei einer Erledigung in einem frühen Verfahrensstadium mangels er-
heblichen Aufwandes des Bundesverwaltungsgerichts von der Erhebung
von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a des Regle-
ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
C-1134/2019
Seite 3
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass bei diesem
Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen ist
(Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-
schädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Anna Wildt
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
C-1134/2019
Seite 4
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
Versand: