B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1317/2014
U r t e i l v o m 1 6 . A p r i l 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Patrizia Levante.
Parteien
A._______,
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenrente, Verfügung der IVSTA vom 25. Februar 2014.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) mit
Verfügung vom 25. Februar 2014 den Anspruch des am (…) 1985 gebo-
renen A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Beschwerdeführer) auf
eine Invalidenrente mit Wirkung ab März 2014 verneinte mit der Begrün-
dung, er sei ins Ausland weggezogen, weshalb ihm keine ausserordentli-
che Rente mehr gewährt werden könne, und er habe bei Invaliditätsein-
tritt kein volles Beitragsjahr aufgewiesen, was für die Ausrichtung einer
ordentlichen Rente aber vorausgesetzt sei, und dass die IVSTA der ge-
gen diese Verfügung gerichteten Beschwerde gleichzeitig die aufschie-
bende Wirkung entzog (act. 2),
dass B._______, Treuhänder bei der C._______ AG, mit Schreiben vom
12. März 2014 an das Bundesverwaltungsgericht (Eingang: 13. März
2014) gelangte und im Namen und Auftrag des Vaters des Versicherten
mitteilte, dass Letzterer sein Wohndomizil wieder in Z._______ habe, sich
in Ungarn nicht angemeldet habe, ein Wohnortwechsel deshalb nicht voll-
zogen worden sei und folglich auch die volle Leistung der Jahresbeiträge
nicht unterbrochen worden sei (act. 1),
dass das Bundesverwaltungsgericht die erwähnte Eingabe vom 12. März
2014 als Beschwerde entgegennahm,
dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Zwi-
schenverfügung vom 26. März 2014 aufforderte, bis zum 12. Mai 2014 ei-
nen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.- zu leisten (act. 4),
dass B._______ dem Bundesverwaltungsgericht mit Brief vom 2. April
2014 mitteilte, dass es sich bei seinem Schreiben vom 12. März 2014
nicht um eine Beschwerde gegen die vorinstanzliche Verfügung vom
25. Februar 2014 gehandelt habe, sondern lediglich um die Information,
dass der Versicherte sein Domizil nicht ins Ausland verlegt habe und
deshalb auch die Zwischenverfügung vom 25. März (recte: 26. März)
2014 als gegenstandslos zu betrachten sei, und dass B._______ im Brief
vom 2. April 2014 weiter ausführte, die Ausgleichskasse Nidwalden er-
warte die Rücksendung der Akten aus Genf und habe die Weiterausrich-
tung der Invalidenrente in Aussicht gestellt (act. 6),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
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dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der IVSTA aufgrund von Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69
Abs. 1 Bst. b IVG (SR 831.20) beim Bundesverwaltungsgericht anfecht-
bar sind,
dass die Anhängigmachung eines Beschwerdeverfahrens einen Anfech-
tungswillen voraussetzt (BGE 116 V 353 E. 2b),
dass aus der erwähnten Eingabe vom 2. April 2014 hervorgeht, dass be-
reits zu Beginn des vorliegenden Verfahrens ein Anfechtungswille fehlte,
dass der Anfechtungswille ein Eintretenserfordernis bildet (vgl. Art. 61
Bst. b ATSG),
dass dieses Eintretenserfordernis hier offensichtlich fehlt,
dass demzufolge auf die vorliegende Beschwerde im einzelrichterlichen
Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei diesem Prozessausgang keine Verfahrenskosten zu erheben
sind (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass demzufolge die Zwischenverfügung vom 26. März 2014 betreffend
Leistung des Kostenvorschusses aufzuheben ist,
dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Die Zwischenverfügung vom 26. März 2014 betreffend Leistung des Kos-
tenvorschusses wird aufgehoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Beilage: Kopie des Schreibens von
B._______ vom 2. April 2014)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Patrizia Levante
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizule-
gen (Art. 42 BGG).
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