B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1374/2018
Ur t e i l vom 1 . No vembe r 2 0 1 8
Besetzung
Richter David Weiss (Einzelrichter),
Gerichtsschreiber Roland Hochreutener.
Parteien
A._______, (Montenegro)
vertreten durch Miladin Beloica, Advokat,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Rentenanspruch,
Verfügung der IVSTA vom 31. Januar 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-
instanz) mit Verfügung vom 31. Januar 2018 das von A._______ (nachfol-
gend: Beschwerdeführer) gestellte Begehren um Versicherungsleistungen
der schweizerischen Invalidenversicherung abgewiesen hat (Akten im Be-
schwerdeverfahren [BVGer act.] 1, Beilage),
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit – an die Vorinstanz adres-
sierter – Beschwerde vom 1. März 2018 beim Bundesverwaltungsgericht
angefochten und die Vorinstanz diese Eingabe am 13. März 2018 zustän-
digkeitshalber dem Bundesverwaltungsgericht überwiesen hat (BVGer
act. 4 samt Beilage),
dass der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer mit Schreiben vom
23. März 2018 aufgefordert hat, bis zum 23. April 2018 ein Zustelldomizil
in der Schweiz zu bezeichnen, wobei die Zustellung nach unbenütztem Ab-
lauf dieser Frist auf dem konsularischen/diplomatischen Weg erfolgen
werde (BVGer act. 6),
dass der Beschwerdeführer innert der ihm angesetzten Frist kein Zustell-
domizil in der Schweiz bezeichnet hat und der Instruktionsrichter den Be-
schwerdeführer folglich durch Zustellung über die Schweizerische Bot-
schaft in Belgrad aufgefordert hat, innert der Frist von 30 Tagen ein Zustell-
domizil in der Schweiz zu bezeichnen, ansonsten künftige Anordnungen
und Entscheide dem Beschwerdeführer durch Publikation im Bundesblatt
eröffnet würden (Verfügung vom 28. Mai 2018; BVGer act. 7 - 10),
dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit Eingabe vom 30. Mai 2018
(Posteingang) weitere Akten zugestellt und die Vorinstanz diese dem Bun-
desverwaltungsgericht mit Schreiben vom 31. Mai 2018 übermittelt hat
(BVGer act. 11 samt Beilagen; BVGer 13 samt Beilagen [deutsche Über-
setzung]),
dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit – im Bun-
desblatt publizierter – Zwischenverfügung vom 10. September 2018 aufge-
fordert hat, einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- bis zum 10. Oktober 2018
zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen (BVGer act. 15 - 17),
dass der Beschwerdeführer den verlangten Kostenvorschuss innert der an-
gesetzten Frist nicht geleistet hat (BVGer act. 18),
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dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz vor Bundesverwaltungsgericht anfecht-
bar sind (Urteil des BVGer C-3790/2007 vom 28. Mai 2010 E. 1.3.2),
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 10. September
2018 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- bis zum 10. Ok-
tober 2018 aufgefordert worden ist, ansonsten auf das Rechtsmittel unter
Kostenfolge nicht eingetreten werde (BVGer act. 15 - 17),
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht
geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei einer Erledigung in einem frühen Verfahrensstadium mangels er-
heblichen Aufwandes des Bundesverwaltungsgerichts von der Erhebung
von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-
zusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Dispositiv auf nächster Seite).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Publikation im Bundesblatt)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Weiss Roland Hochreutener
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden. Die Rechtsschrift hat die Be-
gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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