B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-143/2020
Ur t e i l vom 1 9 . F e b r u a r 2 0 2 0
Besetzung
Richter Daniel Stufetti (Vorsitz),
Richter David Weiss, Richterin Caroline Bissegger,
Gerichtsschreiberin Anna Wildt.
Parteien
A._______, (Frankreich),
vertreten durch lic. iur. Sarah Brutschin, Advokatin,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
Neuverlegung der Verfahrenskosten nach Urteil BGer
8C_378/2019 vom 18. Dezember 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-7187/2016 mit Urteil
vom 23. April 2019 die Beschwerde von A._______ (Beschwerdeführer)
gutgeheissen und die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 17. Ok-
tober 2016 dahingehend abgeändert hat, als ab dem 1. Juni 2012 dem Be-
schwerdeführer eine halbe Invalidenrente statt einer Viertelsrente zuge-
sprochen wurde, des Weiteren keine Verfahrenskosten erhob und dem Be-
schwerdeführer zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung von Fr.
1‘800.- zusprach,
dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_378/2019 vom 18. Dezember 2019
in Gutheissung der Beschwerde das genannte Urteil des Bundesverwal-
tungsgerichts vom 23. April 2019 aufhob und die angefochtene Verfügung
der Vorinstanz vom 17. Oktober 2016 bestätigte,
dass das Bundegericht des Weiteren die Sache zur Neuverlegung der Kos-
ten an das Bundesverwaltungsgericht zurückwies,
dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-7187/2016 neu
zu befinden ist,
dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder
die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG [SR 831.20]) und die
Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Regel der unterlie-
genden Partei aufzuerlegen sind,
dass die Verfahrenskosten im Verfahren C-7187/2016 auf Fr. 800.- festzu-
setzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind,
dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei
von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-
sene notwendige und verhältnismässige hohe Kosten zusprechen kann
(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass im Verfahren C-7187/2016 dem unterliegenden Beschwerdeführer
keine Parteientschädigung zuzusprechen ist,
dass die obsiegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschä-
digung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE),
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dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen
sind (Art. 6 lit. b VGKE) und von einer Parteientschädigung abzusehen ist
(Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 ff. VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Verfahrenskosten für das Verfahren C-7187/2016 zulasten des Be-
schwerdeführers betragen Fr. 800.-. Der geleistete Kostenvorschuss von
Fr. 800.- wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet.
2.
Im Verfahren C-7187/2016 wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben
und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Anna Wildt
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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