B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1475/2012
U r t e i l v o m 2 2 . O k t o b e r 2 0 1 3
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
X._______,
Zustelladresse: Z._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-
Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Leistungen der AHV, Verfügung SAK vom 25. Januar 2012
(Einspracheentscheid).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass der am _______ (Geburtsdatum) geborene, Staatsbürger von Mon-
tenegro, X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 15. April 2011
bei dem gemäss vorliegend anwendbaren Abkommen vom 8. Juni 1962
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen
Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1;
nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen) zuständigen Sozialversi-
cherungsträger in Montenegro ein Gesuch um Leistungen der schweize-
rischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eingereicht hat
(Vorakten 1).
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK), der das
Gesuch zuständigkeitshalber weitergeleitet worden war, nach Einholung
zusätzlicher Unterlagen festgestellt hat, dass der Beschwerdeführer An-
spruch auf eine monatliche Rente von Fr. 77.- hätte, was weniger als
10 % einer entsprechenden Vollrente darstelle, weshalb ihm mit Verfü-
gung vom 21. September 2011 gestützt auf Art. 7 lit. a des Sozialversi-
cherungsabkommens eine einmalige Abfindung in der Höhe von
Fr. 12'500.- zugesprochen worden ist (Vorakten 2, 6 bis 11),
dass der Beschwerdeführer in seiner Einsprache vom 21 Oktober 2011
sinngemäss die Auszahlung einer höheren Abfindung beantragt hat (Vor-
akten 12),
dass die SAK diese Einsprache mit einlässlich begründetem Entscheid
vom 25. Januar 2012 abgewiesen hat (Vorakten 13),
dass der Beschwerdeführer diesen Einspracheentscheid mit Beschwerde
vom 13. März 2012 (Poststempel) angefochten und sinngemäss die Aus-
zahlung einer höheren einmaligen Abfindung beantragt hat (act. 1),
dass die SAK diese Beschwerde mit Schreiben vom 16. März 2012 zu-
ständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete (act. 2),
dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 25. Mai 2012 die Ab-
weisung der Beschwerde beantragte und erneut eine erläuterte Berech-
nung der einmaligen Abfindung vorlegte (act. 7),
dass der Schriftenwechsel am 25. Juli 2012 mangels Eintreffen einer
Replik geschlossen wurde (act. 9),
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dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. Juni 2012 (act. 10)
dem Bundesverwaltungsgericht mitteilte, er habe keine Vernehmlassung
der Vorinstanz erhalten,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 2. August 2012
(act. 11) den Beschwerdeführer informierte, gemäss Zustellungsnachweis
sei die gesamte Sendung am 5. Juni 2012 an die von ihm bekannt gege-
bene Zustelladresse gesandt und am 11. Juni 2012 entgegengenommen
worden, womit die Sendung als zugestellt gelte,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes
vom 17. Juni 2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR
173.32) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen von Vorin-
stanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern keine Ausnahme nach
Art. 32 VGG vorliegt,
dass die SAK eine Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG darstellt und vor-
liegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (vgl.
auch Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über
die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]), sodass
das Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,
dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes
vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist,
dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1
ATSG und Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968
über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) eingereicht wurde,
sodass darauf einzutreten ist,
dass vorliegend einzig die Höhe der gemäss Art. 7 lit. a des Sozialversi-
cherungsabkommens auszurichtenden einmaligen Abfindung umstritten
ist,
dass die Vorinstanz bereits im Verwaltungsverfahren (Vorakten 4 und 11),
anschliessend aber auch im angefochtenen Einspracheentscheid (Vorak-
ten 13) und in der Vernehmlassung (act. 7) eine detaillierte und auch er-
läuterte Berechnung der einmaligen Abfindung vorgenommen hat,
dass diese Berechnung den Angaben im individuellen Konto des Be-
schwerdeführers (Vorakten 3 und 5) und den gesetzlichen Grundlagen
entspricht (vgl. Art. 29bis ff. AHVG) und nicht zu beanstanden ist, ausser
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eines redaktionellen Versehens auf Seite 3 der angefochtenen Verfügung
vom 21. September 2011 (recte [(12,050 x Fr. 77.-) + (13,273 – 12,050) x
Fr. 93.-] x 12 = 12'499.068, d.h. gerundet 12'500.-),
dass sich die Beschwerde vom 13. März 2012 (act 1) aus diesen Grün-
den als offensichtlich unbegründet erweist und im einzelrichterlichen Ver-
fahren abzuweisen ist (Art. 85bis Abs. 3 AHVG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG)
und keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-
schädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
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Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen
hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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