B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1677/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 7 . Ap r i l 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Patrizia Levante.
Parteien
1. Hôpital fribourgeois - freiburger spital HFR,
2. Prof. Dr. med. A._______, c/o HFR Fribourg,
beide vertreten durch Prof. Dr. iur. Isabelle Häner,
Rechtsanwältin,und Dr. iur. Livio Bundi, Rechtsanwalt,
Gesuchsteller,
gegen
Beschlussorgan der Interkantonalen Vereinbarung über
die hochspezialisierte Medizin (HSM Beschlussorgan),
Vorinstanz.
Gegenstand
Gesuch um Ausstand des Instruktionsrichters
im Verfahren C-1405/2019.
C-1677/2019
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Gesuchsteller mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung vom 5. April
2019 beim Bundesverwaltungsgericht (Eingang: 8. April 2019) haben ersu-
chen lassen, im Verfahren C-1405/2019 sei der Instruktionsrichter Michael
Peterli in den Ausstand zu versetzen (BVGer-act. 1),
dass das Ausstandsbegehren im Wesentlichen damit begründet wird, der
mutmassliche Bruder des Instruktionsrichters Michael Peterli,
Prof. Dr. med. B._______, sei Mitglied der Begleitgruppe HSM-Viszeralchi-
rurgie, welche entscheidend mitgewirkt habe am im Verfahren C-
1405/2019 angefochtenen Zuteilungsbeschluss vom 31. Januar 2019 des
HSM-Beschlussorgans über die Leistungsaufträge im Bereich der HSM,
Komplexe hochspezialisierte Viszeralchirurgie – Pankreasresektion bei Er-
wachsenen,
dass von der genannten Eingabe der Gesuchsteller Kenntnis genommen
und gegeben wird,
dass gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den Ausstand
(Art. 34 ff. BGG) im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinnge-
mäss gelten,
dass der Instruktionsrichter Michael Peterli dem Abteilungspräsidenten am
11. April 2019 mitgeteilt hat, er trete im Verfahren C-1405/2019 freiwillig in
den Ausstand (vgl. Dossier C-1405/2019),
dass der Abteilungspräsident den von Instruktionsrichter Michael Peterli
mitgeteilten Ausstand für das Verfahren C-1405/2019 am 11. April 2019 ak-
zeptiert hat (siehe Aktennotiz: BVGer-act. 3),
dass damit das Rechtsschutzinteresse der Gesuchsteller weggefallen ist
und das vorliegende Ausstandsverfahren daher im einzelrichterlichen Ver-
fahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1
Bst. a VGG),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erhe-
ben und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 5, 7
Bst. a, 15 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]
sowie Art. 63 Abs. 2 VwVG),
C-1677/2019
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dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das
Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-
rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in
Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss
Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsent-
scheid somit endgültig ist.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Verfahren C-1677/2019 wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrie-
ben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-
gen zugesprochen.
3.
Dieser Entscheid geht an:
– die Gesuchsteller (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der
Eingabe der Gesuchsteller betreffend Ausstand vom 5.4.2019 [BVGer-
act. 1] zur Kenntnis)
– den Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli (intern; zur Kenntnis)
Der Einzelrichter Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Patrizia Levante
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