Abtei lung II I
C-1810/2007/mes
{T 0/3}
U r t e i l v o m 7 . M a i 2 0 0 8
Richter Stefan Mesmer (Vorsitz),
Richter Francesco Parrino,
Richterin Elena Avenati-Carpani,
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
X._______,,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenrente, Verfügung vom 9. Januar 2007.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-1810/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerdeführerin am 5. März 2007 (Poststempel) die
Verfügung der Eidgenössischen Invalidenversicherung, IV-Stelle für
Versicherte im Ausland (IVSTA) vom 9. Januar 2007 betreffend Abwei-
sung eines Gesuches um Leistungen der Invalidenversicherung beim
Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2006 über das Bundesverwaltungsgericht
(VGG, SR 173.32) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Ver-
fügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 und 34 VGG zuständig ist,
sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten
hat und keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist, so
dass das Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde
zuständig ist (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom
19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]),
dass die Beschwerdeführerin als Adressatin der angefochtenen
Verfügung zur Beschwerdeführung legitimiert ist (Art. 59 des
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]), so dass auf die frist-
und formgerecht eingereichte Beschwerde eingetreten werden kann,
dass die Vorinstanz am 7. Mai 2007 ihre Vernehmlassung vorgelegt hat
und aufgrund einer Stellungnahme ihres ärztlichen Dienstes vom
2. Mai 2007 beantragt, der Beschwerdeführerin sei in teilweiser Gut-
heissung der Beschwerde mit Wirkung vom 1. Juni 2005 bis zum
31. August 2005 eine Viertelsrente und ab dem 1. September 2005
eine halbe IV-Rente zuzusprechen,
dass sie diese Neubeurteilung überzeugend mit einer andauernden
Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit im Bereiche der Haushalts-
tätigkeiten begründet (vgl. Art. 88a Abs. 2 der Verordnung vom
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201]
sowie Rz. 4002 Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der
IV [KSIH]),
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dass sich die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 18. Februar
2008 – nach vorgängigen missverständlichen Äusserungen – aus-
drücklich dem Antrag der Vorinstanz anschliesst und sinngemäss ihre
weitergehenden Anträge fallen lässt,
dass damit nach übereinstimmender Auffassung der Parteien, welcher
sich das Bundesverwaltungsgericht anschliessen kann, feststeht, dass
die angefochtene Verfügung rechtsfehlerhaft war und die Beschwerde-
führerin mit Wirkung vom 1. Juni 2005 bis zum 31. August 2005
Anspruch eine Viertelsrente und ab dem 1. September 2005 eine
halbe Rente der Invalidenversicherung hat,
dass demnach die Beschwerde, soweit sie nicht infolge der Be-
schränkung der Beschwerdeanträge gegenstandslos geworden ist,
gutgeheissen werden kann und die angefochtene Verfügung aufzu-
heben und der Beschwerdeführerin mit Wirkung vom 1. Juni 2005 bis
zum 31. August 2005 eine Viertelsrente und ab dem 1. September
2005 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen ist,
dass die Vorinstanz die Rentenhöhe festzusetzen haben wird,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu
erheben sind (Art. 63 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),
dass der Beschwerdeführerin mangels verhältnismässig hoher Kosten
keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit sie nicht gegenstandslos
geworden ist, und die Verfügung der Vorinstanz vom 9. Januar 2007
wird aufgehoben.
2.
Der Beschwerdeführerin wird ab dem 1. Juni 2005 bis zum 31. August
2005 eine Viertelsrente und ab 1. September 2005 eine halbe Rente
der Invalidenversicherung zugesprochen.
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3.
Die IV-Stelle hat die Höhe der Renten verfügungsweise festzusetzen.
4.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
5.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
6.
Dieses Urteil geht an:
- die Beschwerdeführerin (Eingeschrieben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Stefan Mesmer Daniel Stufetti
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110)
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
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