B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-191/2014
U r t e i l v o m 3 0 . J a n u a r 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Vito Valenti,
Gerichtsschreiber Yannick Antoniazza-Hafner.
Parteien
A._______,
vertreten durch Dr. iur. André Largier, Rechtsanwalt, Wein-
bergstrasse 43, 8006 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
SUVA Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358,
6002 Luzern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Unfallversicherung (Einspracheentscheid vom 16. Dezember
2013).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend Suva)
mit Entscheid vom 16. Dezember 2013 die Einsprache von A._______
vom 30. April 2013 abgewiesen und ihre Verfügung vom 4. April 2013, mit
welcher sie die Invalidenrente der Unfallversicherung per 1. März 2011
auf 20% herabsetzte und den für die Zeit vom 1. März 2011 bis 31. März
2013 zu Unrecht überwiesenen Betrag von CHF 48'256.25 zurückforder-
te, bestätigt hat,
dass die Versicherte mit Beschwerde vom 14. Januar 2014 an das Bun-
desverwaltungsgericht gelangte und beantragte, es sei in Aufhebung des
Einspracheentscheids vom 16. Dezember 2013 die Beschwerdegegnerin
zu verpflichten, der Beschwerdeführerin rückwirkend und weiterhin die
bisherige Rente auf der Basis eines Invaliditätsgrads von 50% auszuzah-
len,
dass gemäss Art. 109 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung
vom 20 März 1981 (UVG; SR 832.20) das angerufene Bundesverwal-
tungsgericht in Abweichung von Art. 58 Absatz 1 des Bundesgesetzes
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober
2000 (ATSG; SR 830.1) Beschwerden gegen Einspracheentscheide über
die Zuständigkeit der SUVA zur Versicherung der Arbeitnehmer eines Be-
triebes (Bst. a), die Zuteilung der Betriebe und der Versicherten zu den
Klassen und Stufen der Prämientarife (Bst. b) und Anordnungen zur Ver-
hütung von Unfällen und Berufskrankheiten (Bst. c) beurteilt,
dass das Bundesverwaltungsgericht darüber hinaus für die Behandlung
von Beschwerden gegen ─ gestützt auf Art. 78a UVG ─ ergangene Ver-
fügungen des BAG im Zusammenhang mit Leistungsstreitigkeiten zwi-
schen Versicherern zuständig ist (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts C-8/2006 vom 23. September 2008 E. 5.4.2 und 5.4.3 m.w.H.),
dass vorliegend die Suva als zuständiger UVG-Versicherer eine Rente
der Unfallversicherung herabgesetzt und einen angeblich zu Unrecht von
der Beschwerdeführerin erhaltenen Betrag zurückgefordert hat,
dass dieser Sachverhalt nicht zu den obgenannten Zuständigkeitsbe-
reichs des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 78a oder 109 UVG-
gehört,
dass für Leistungsstreitigkeiten zwischen einer versicherten Person und
einem UVG-Versicherer das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in
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dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit
der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat, zuständig ist (Art. 58 Abs. 1
ATSG),
dass ─ befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person oder des Be-
schwerde führenden Dritten im Ausland ─ gemäss Art. 58 Abs. 2 ATSG
das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in dem sich
ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter
schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hat,
dass im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ─ anders als in
den Bereichen der Invalidenversicherung und der AHV (vgl. Art. 69 Abs. 1
Bst. b IVG, Art. 85bis Abs. 1 AHVG), in welchen sich aus dem Wohnsitz
der versicherten Person im Ausland beziehungsweise aus dem vor-
instanzlichen Entscheid der für diese Personen zuständigen Verwal-
tungseinheit des Bundes die Zuständigkeit des Bundes-
verwaltungsgerichts ergibt ─ keine von Art. 58 Abs. 2 ATSG abweichende
spezialgesetzliche Regelung existiert,
dass somit die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts nicht gege-
ben ist,
dass demnach zufolge sachlicher Unzuständigkeit der angerufenen Be-
schwerdeinstanz im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde
nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über das
Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 173.32]),
dass gemäss der Rechsmittelbelehrung der Suva im Einspracheent-
scheid vom 16. Dezember 2013 ─ in Anwendung vom Art. 58 Abs. 2
ATSG ─ das Versicherungsgericht des Kantons Zürich zur Behandlung
der vorliegenden Beschwerde zuständig scheint,
dass somit die Akten zur Behandlung der Beschwerde an das Sozialver-
sicherungsgericht des Kantons Zürich zu überweisen sind (vgl. Art. 58
Abs. 3 ATSG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ─ wie hier ─ Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es
als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
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dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung aus-
zurichten ist,
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Beschwerdeakten werden an das Sozialversicherungsgericht des
Kantons Zürich überwiesen.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
5.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ; Gerichtsurkunde)
– das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich (Gerichtsur-
kunde; Beilagen: Beschwerde vom 14. Januar 2014 inkl. Beilagen 1-
2)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben).
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Vito Valenti Yannick Antoniazza-Hafner
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen
gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat
die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die
Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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