B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1922/2019
Ur t e i l vom 3 0 . Augu s t 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiber Matthias Burri-Küng.
Parteien
A._______, (Deutschland),
vertreten durch B._______, C._______ e. V., (Deutschland),
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Rentenanspruch,
Verfügung der IVSTA vom 22. März 2019.
C-1922/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA mit Verfügung vom
22. März 2019 das Leistungsgesuch von A._______ (nachfolgend: Be-
schwerdeführer) abgewiesen hat,
dass A._______, vertreten durch den vom Amtsgericht D._______ am
11. März 2019 bestellten Betreuer B._______ (Mitarbeiter des C._______
e. V.), diese Verfügung mit Eingabe vom 17. April 2019 (Postaufgabe
20. April 2019) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (BVGer
act. 1),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Rentenanspruchs der In-
validenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass der Vertreter des Beschwerdeführers mit Zwischenverfügung vom
2. Mai 2019 aufgefordert wurde, innert fünf Tagen nach Erhalt der Zwi-
schenverfügung seine Beschwerde mit Rechtsbegehren und einer Begrün-
dung zu versehen und diese dem Bundesverwaltungsgericht auf dem Post-
weg einzureichen (BVGer act. 3),
dass der Vertreter die Beschwerde mit Eingabe vom 6. Mai 2019 im vor-
stehend erwähnten Sinn fristgerecht verbessert hat (BVGer act. 6),
dass der Beschwerdeführer in der Beschwerdeeingabe vom 17. April 2019
um Gewährung der unentgeltlichen Rechtpflege ersucht hat,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. Mai 2019 aufgefordert
wurde, das Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" ausgefüllt
und mit den nötigen Beweismitteln versehen dem Bundesverwaltungsge-
richt bis zum 17. Juni 2019 einzureichen, ansonsten über das Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege auf Grund der Akten entschieden werde
(BVGer act. 7),
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Seite 3
dass nach unbenutztem Ablauf dieser Frist das Gesuch um unentgeltliche
Rechtspflege mit Zwischenverfügung vom 22. Juli 2019 abgewiesen und
der Beschwerdeführer zur Leistung eines Verfahrenskostenvorschusses in
der Höhe von Fr. 800.- bis zum 21. August 2019 aufgefordert wurde, an-
sonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (BVGer act. 10),
dass gemäss Sendungsstatus der Deutschen Post die Zwischenverfügung
vom 22. Juli 2019 am 24. Juli 2019 (und nicht wie im Sendungsstatus hand-
schriftlich wohl versehentlich vermerkt 24. Juni 2019) einer zum Empfang
von Sendungen an den Vertreter des Beschwerdeführers berechtigten Per-
son ausgehändigt wurde (BVGer act. 12),
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist (bis
21. August 2019) nicht geleistet hat (BVGer act. 11),
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv auf der nächsten Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Weiss Matthias Burri-Küng
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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