B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-1957/2018
Ur t e i l vom 1 7 . J u l i 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiberin Brigitte Blum-Schneider.
Parteien
A._______, (Deutschland),
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
IV, Eingliederung/Invalidenrente;
Verfügungen der IVSTA vom 26. März 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA oder Vorinstanz) mit
Verfügung vom 26. März 2018 das Gesuch von A._______ um Rentenleis-
tungen abgewiesen sowie mit einer weiteren Verfügung vom 26. März 2018
die Eingliederungsmassnahmen eingestellt hat (vgl. Akten des Beschwer-
deverfahrens [B-act.] 2),
dass A._______ (nachfolgend Versicherter oder Beschwerdeführer) am 28.
März 2018 gegen diese Verfügungen Beschwerde beim Bundesverwal-
tungsgericht erhoben hat (vgl. B-act.1),
dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Beschwerdeeingabe vom
28. März 2018 finanzielle Probleme geltend machte und um unentgeltliche
Rechtspflege ersuchte (B-act. 1),
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 9. April 2018 den
Beschwerdeführer aufforderte, bis zum 9. Mai 2018 das dieser Verfügung
beigelegte Formular «Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege» ausgefüllt
und mit den nötigen Beweismitteln versehen beim Bundesverwaltungsge-
richt einzureichen (B-act. 3),
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 30. Mai
2018 das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege man-
gels Offenlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse abwies
(B-act. 12),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine
Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung
mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht
anfechtbar sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 30. Mai
2018 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.– zur Deckung der mutmassli-
chen Verfahrenskosten bis zum 29. Juni 2018 erhob, ansonsten auf das
Rechtsmittel nicht eingetreten werde (B-act. 12),
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dass die Zwischenverfügung vom 30. Mai 2018 dem Beschwerdeführer mit
Nachweis vom 6. Juni 2018 eröffnet wurde (B-act. 13),
dass der Beschwerdeführer den erhobenen Kostenvorschuss innert der
gesetzten Frist nicht geleistet hat (B-act. 14),
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es
als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Brigitte Blum-Schneider
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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