Abtei lung II I
C-1968/2008
{T 0/2}
U r t e i l v o m 1 1 . A p r i l 2 0 0 8
Richter Michael Peterli (Vorsitz),
Richterin Elena Avenati-Carpani,
Richter Johannes Frölicher,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
B._______, Deutschland,
vertreten durch Rechtsanwalt S._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Neuverlegung der Verfahrenskosten.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-1968/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerde von B._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer)
vom 31. März 2005 (Verfahren C-2521/2006 betreffend Invalidenrente)
mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juni 2007
abgewiesen worden ist;
dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil beim Bundesgericht
Beschwerde erhoben hat, welche dahingehend gutgeheissen worden
ist, dass der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juni
2007 und der Einspracheentscheid vom 22. Februar 2005 aufgehoben
worden sind und die Sache an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland
zurückgewiesen wurde, damit sie nach ergänzenden Abklärungen im
Sinne der Erwägungen über den Anspruch auf Invalidenrente ab
1. September 2004 neu verfüge;
dass gemäss Ziffer 4 des vorgenannten Bundesgerichtsentscheides
die Sache zudem zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschä-
digung für das vorangegangene Verfahren an das Bundesverwaltungs-
gericht zurückgewiesen wurde;
dass demzufolge über die Kostenverlegung im Verfahren C-2521/2006
im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befinden ist;
dass wie bereits im Verfahren C-2521/2006 keine Verfahrenskosten zu
erheben sind;
dass im Verfahren C-2521/2006 die Parteientschädigung zu Lasten der
Gerichtskasse zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung
auf Fr. 2'000.-- festgelegt worden war, diese Entschädigung indes noch
nicht ausbezahlt wurde;
dass dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 64 Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren
(VwVG, SR 172.021) wiederum eine Parteientschädigung in der Höhe
von Fr. 2'000.-- zuzusprechen ist, welche jedoch entsprechend dem
Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens der Vorinstanz aufzuerle-
gen ist (Art. 64 Abs. 2 VwVG).
Seite 2
C-1968/2008
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten für das Verfahren C-2521/2006 werden wie folgt neu aufge-
teilt:
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2'000.-- zugesprochen.
2.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
Seite 3
C-1968/2008
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die
Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat,
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
Seite 4