071_d
4. Mai 2007
Geschäfts-Nr. C-2421/2006
{T 0/2}
ace/ace
Abschreibungsverfügung
Mitwirkung: Richter Achermann; Gerichtsschreiber Stufetti
R_______ G_______ + 129 Konsorten,
vertreten durch Rechtsanwalt K_______,
Beschwerdeführer,
gegen
S_______Wohlfahrtsfonds,
Beschwerdegegner,
und
Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schaffhausen, Mühlentalstrasse 105,
8200 Schaffhausen,
Vorinstanz,
betreffend
Teilliquidation des S_______ Wohlfahrtsfonds.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Abtei lung III
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Das Bundesverwaltungsgericht hat den Akten entnommen und erwogen,
dass das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schaffhausen als Aufsichtsbehörde
über die Personalvorsorgeeinrichtungen und Stiftungen am 6. Juni 2006 den für die 3.
Teilliquidation des S_______ Wohlfahrtsfonds per 31. Dezember 2004 erstellten Verteil-
plan genehmigte,
dass diese Verfügung den Destinatären durch den Stiftungsrat des S_______ Wohl-
fahrtsfonds am 7. Juni 2006 mit Rechtsmittelbelehrung eröffnet wurde,
dass gegen diese Verfügung R_______ G_______ und A_______ G_______sowie 128
Mitunterzeichner am 29. Juni 2006 bei der Eidgenössischen Beschwerdekommission
der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge Beschwerde erhoben,
dass die Vorinstanz und der Beschwerdegegner am 21. September 2006 bzw. am 28.
September 2006 die Abweisung der Beschwerde beantragten,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 1. Januar 2007 gestützt auf Art. 53 Abs. 2 des
Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 7. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) die Beurteilung der in
diesem Zeitpunkt bei der Eidgenössischen Beschwerdekommission der beruflichen
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge hängigen Beschwerden übernommen
hat,
dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und 33 Bst.
i VGG, sofern wie vorliegend keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, sowie
gemäss Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) ergibt,
dass die Eidgenössische Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlasse-
nen- und Invalidenvorsorge als letzte Instruktionsmassnahme die Frist zur Einreichung
der Replik bis am 15. Januar 2007 erstreckt hatte,
dass das Bundesverwaltungsgericht diese Frist auf weitere Gesuche hin bis zum 15.
März 2007 erstreckte,
dass die Beschwerdeführer ihre Beschwerde am 13. März 2007 zurückzogen,
dass sie dabei beantragten, es seien ihnen keine Verfahrenskosten aufzuerlegen,
dass die Beschwerdeführer keinen Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung
stellten, indes gleichzeitig beantragten, dass auch dem Beschwerdegegner keine Partei-
entschädigung zuzusprechen sei,
dass der Beschwerdegegner seinen Antrag in der Beschwerdeantwort gestellten Antrag
auf Zusprechung einer Parteientschädigung am 26. April 2007 zurückzog,
dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3
VGKE).
dass das Rechtsschutzinteresse an der Entscheidung der Streitsache mit dem Rückzug
der Beschwerde dahingefallen und das Verfahren gegenstandslos geworden ist (Fritz
Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 326/327),
dass im vorliegenden Verfahren von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen
werden kann (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.1]),
dass das Verfahren durch einzelrichterlichen Entscheid als gegenstandslos geworden
abgeschrieben werden kann, wenn – wie dies hier der Fall ist – die Kosten- und Ent-
schädigungsfrage nicht mehr streitig ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG).
Demnach beschliesst das Bundesverwaltungsgericht:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Diese Verfügung wird eröffnet (Gerichtsurkunde):
- den Beschwerdeführern
- dem Beschwerdegegner
- der Vorinstanz
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Eduard Achermann Daniel Stufetti
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000
Lausanne 14, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (vgl. Art. 82
ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die
Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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