B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-2497/2018
Ur t e i l vom 1 4 . No vembe r 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
Parteien
A._______, (Frankreich),
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Eingliederungsmassnahmen,
Verfügung vom 3. April 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor-
instanz) mit Verfügung vom 3. April 2018 das Gesuch von A._______ be-
treffend Eingliederungsmassnahmen abgelehnt hat (BVGer-act. 2),
dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Be-
schwerde vom 24. April 2018 (BVGer-act. 11) beim Bundesverwaltungsge-
richt angefochten und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung bean-
tragt hat,
dass der Beschwerdeführer in verfahrensrechtlicher Hinsicht überdies
sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend Eingliederungsmassnahmen
vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 14. Mai 2018
(BVGer-act. 3) aufgefordert worden ist, das Formular „Gesuch um unent-
geltliche Rechtspflege“ auszufüllen und mit den nötigen Beweismitteln ver-
sehen bis zum 18. Juni 2018 beim Bundesverwaltungsgericht einzu-
reichen, ansonsten über das Gesuch aufgrund der Akten entschieden
werde,
dass der Beschwerdeführer die per Einschreiben versandte Zwischenver-
fügung vom 14. Mai 2018 nicht abgeholt hat,
dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer
anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten
Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch als zugestellt gilt (Art. 20
Abs. 2bis VwVG),
dass der erste Zustellversuch am 16. Mai 2018 stattfand und die Verfügung
somit am 23. Mai 2018 als zugestellt gilt,
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dass der Beschwerdeführer innert Frist (18. Juni 2018) weder das Formu-
lar noch entsprechende Belege eingereicht hat (vgl. BVGer-act. 4),
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Zwischenverfügung
vom 11. Juli 2018 abgewiesen und der Beschwerdeführer zur Leistung ei-
nes Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- innert 30 Tagen seit Er-
halt der Verfügung aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel
nicht eingetreten werde,
dass dem Beschwerdeführer die Verfügung vom 11. Juli 2018 gemäss
Postnachforschung am 16. Juli 2018 zugestellt wurde (vgl. BVGer-act. 6),
dass die 30-tägige Frist unter Beachtung des Fristenstillstands gemäss
Art. 22a Abs. 1 lit. b VwVG am 14. September 2018 abgelaufen ist,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss bis heute nicht geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 lit. b VGG),
dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (Art. 63
Abs. 1 Satz 3 VwVG),
dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf
Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Parteient-
schädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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