B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-2499/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 11 . J u n i 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiberin Brigitte Blum-Schneider.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,
Vorinstanz.
Gegenstand
Heilmittel, Arzneimittelimport;
Verfügung der swissmedic vom 24. April 2018.
C-2499/2018
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut mit Verfügung vom 24.
April 2018 die Vernichtung der durch das Zollinspektorat B._______ zu-
rückbehaltenen Arzneimittel angeordnet und der Beschwerdeführerin eine
Verwaltungsgebühr von Fr. 300.- auferlegt hat,
dass A._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom 26. April 2018 beim
Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, soweit ihr eine Gebühr aufer-
legt worden ist,
dass die Vorinstanz mit Wiedererwägungsverfügung vom 7. Juni 2018 in-
soweit auf ihren Entscheid vom 24. April 2018 zurückgekommen ist, als sie
die angefochtene Gebührenauflage aufhob,
dass das Institut in seiner Eingabe vom 7. Juni 2018, die der Beschwerde-
führerin zur Kenntnisnahme zuzustellen ist, die Abschreibung des Verfah-
rens beantragt,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern
keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der heilmittelrechtlichen
Marktüberwachung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen
Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen
hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass vorliegend einzig die mit Verfügung vom 24. April 2018 erfolgte Ge-
bührenauflage angefochten worden ist, so dass die weitere Anordnung der
Verfügung (Vernichtung der Arzneimittel) in Rechtskraft erwachsen und im
vorliegenden Verfahren nicht zu beurteilen ist,
C-2499/2018
Seite 3
dass durch den Erlass der Wiedererwägungsverfügung vom 7. Juni 2018
die angefochtene Gebührenauflage aufgehoben wurde, so dass das Be-
schwerdeverfahren vollumfänglich gegenstandslos geworden ist,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), was vorliegend auf die Vo-
rinstanz zutrifft,
dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-
desbehörden jedoch keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63
Abs. 2 VwVG),
dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die
Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE),
dass der obsiegenden Beschwerdeführerin, die nicht anwaltlich vertreten
ist, keine entschädigungswürdigen Kosten entstanden sind, so dass ihr
keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
C-2499/2018
Seite 4
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-
ben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Kopie Verfahrens-
antrag)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Departement des Innern EDI (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Brigitte Blum-Schneider
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-
schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren
Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-
schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: