B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-2573/2018
Ur t e i l vom 3 1 . M a i 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
A._______, (Deutschland),
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf berufliche Massnahme
und Invalidenrente, Neuanmeldung, Verfügungen IVSTA
beide vom 26. März 2018.
C-2573/2018
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Invalidenversicherungsstelle für Versicherte im Ausland (IVSTA)
mit Verfügungen, beide vom 26. März 2018, den Anspruch von A._______
(Beschwerdeführerin) auf berufliche Massnahmen (Berufsberatung, Ar-
beitsvermittlung, Umschulung) sowie auf eine Invalidenrente abgewiesen
hat,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingaben, beide vom 6. April 2018, eine
Verlängerung der 30-tägigen Rechtsmittelfrist bei der Vorinstanz beantragt
hat,
dass die Vorinstanz diese Eingaben mit Schreiben vom 30. April 2018 zu-
ständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Instruktionsverfügung vom 8. Mai
2018 die Fristerstreckungsgesuche abgewiesen und die Beschwerdefüh-
rerin aufgefordert hat mitzuteilen, ob sie gegen diese Verfügungen der Vor-
instanz Beschwerde erheben will, und bejahendenfalls eine Beschwerde-
verbesserung mit Rechtsbegehren, deren Begründung und Angabe von
Beweismitteln einzureichen, ansonsten auf die Beschwerden nicht einge-
treten werde,
dass sich die Beschwerdeführerin innerhalb der angesetzten Frist nicht
vernehmen liess und auch keine rechtskonforme Beschwerdeschrift ein-
reichte,
dass unter diesen Umständen die Eingaben der Versicherten vom 6. April
2018 kein Rechtsmittel darstellen, weshalb die Prozessvoraussetzungen
für ein Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht offen-
sichtlich nicht gegeben sind, sodass auf die Eingaben im einzelrichterli-
chen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Verwaltungsgerichtsgesetzes
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]) nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht (VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu
verzichten ist,
dass auch keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3
VGKE).
C-2573/2018
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Eingaben von A._______, beide vom 6. April 2018, wird nicht ein-
getreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […])
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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