B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-2615/2013
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 6 . F e b r u a r 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Vito Valenti,
Gerichtsschreiberin Madeleine Keel.
Parteien
A._______,
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
IV-Rente, Verfügung der IVSTA vom 9. April 2013.
C-2615/2013
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) A._______ mit Ver-
fügung vom 9. April 2013 eine ganze IV-Rente ab 1. Oktober 2012 zuge-
sprochen hat,
dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch
B._______, diese Verfügung mit Beschwerde vom 8. Mai 2013 beim
Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (B-act. 1),
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Zwischenverfügung vom 7. Juni
2013 (B-act. 3) auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 400.- fristgerecht
einbezahlt hat,
dass der Instruktionsrichter nach Abschluss des Schriftenwechsels am
22. Januar 2014 eine prozessleitende Verfügung (B-act. 12) erliess, mit
welcher dem Beschwerdeführer mitgeteilt wurde, es werde erwogen, die
Verfügung vom 9. April 2013 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz
zwecks weiteren Abklärungen zurückzuweisen, wobei sich neue Abklä-
rungsergebnisse nicht nur zu seinen Gunsten, sondern auch zu seinen
Ungunsten auswirken könnten, weshalb ihm in Anwendung der bundes-
gerichtlichen Rechtsprechung zur reformatio in peius (BGE 137 V 314
E. 3.2.4) bis zum 3. Februar 2014 Gelegenheit gegeben werde, seine Be-
schwerde zurückzuziehen,
dass der Beschwerdeführer daraufhin seine Beschwerde vom 8. Mai
2013 mit schriftlicher Erklärung vom 27. Januar 2014 vollumfänglich und
vorbehaltlos zurückzog (vgl. B-act. 14),
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern –
wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG i.V.m. Art. 69
Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom
19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar
sind,
C-2615/2013
Seite 3
dass das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfah-
ren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel - wie hier - ohne erheblichen Aufwand für das
Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass dem Beschwerdeführer der geleistete Kostenvorschuss von
Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungs-
entscheides zurückzuerstatten ist,
dass bei Rückzug eines Rechtsmittels in der Regel keine Parteientschä-
digung zuzusprechen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C-440/2012
vom 27. August 2013 E. 5.1 und Verfügung des Bundesgerichts 1C-
521/2009 vom 11. März 2010), der Beschwerdeführer im konkreten Fall
keine Ausnahme geltend macht und eine solche auch aus den Akten nicht
hervorgeht,
dass der vorliegend obsiegenden Vorinstanz als Bundesbehörde eben-
falls keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Dispositiv auf der nächsten Seite)
C-2615/2013
Seite 4
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos
geworden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 400.- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-
kraft des vorliegenden Abschreibungsentscheides auf ein von ihm zu be-
zeichnendes Konto zurückzuerstatten.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Formular Zahlungsadresse)
– die Vorinstanz (Ref-Nr.; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Vito Valenti Madeleine Keel
C-2615/2013
Seite 5
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen
hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: