Abtei lung II I
C-2637/2009/mes
{T 0/2}
U r t e i l v o m 1 1 . M a i 2 0 0 9
Einzelrichter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Ingrid Künzli.
B.________ Zustelladresse: ________
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenversicherung, Hilflosenentschädigung,
Verfügung vom 23. März 2009.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-2637/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung
vom 23. März 2009 angeordnet hat, dass die Beschwerdeführerin ab
dem 1. April 2009 keinen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung
habe,
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung am 21. April 2009 beim
Bundesverwaltungsgericht abgefochten hat,
dass das Gericht gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni
2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) zur
Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen
gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern keine Ausnahme nach
Art. 32 VGG vorliegt,
dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten
hat, und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszu-
machen ist,
dass die Beschwerde frist und formgerecht eingereicht wurde und
auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, so dass auf das
Rechtsmittel einzutreten ist,
dass vorliegend umstritten ist, ob die Beschwerdeführerin (weiterhin)
Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung
(IV) hat,
dass nur jene volljährigen Versicherten Anspruch auf eine Hilflosen-
entschädigung der IV haben, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen
Aufenthalt in der Schweiz haben und zudem hilflos sind (Art. 42 Abs. 1
des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenver-
sicherung [IVG, SR 831.20]),
dass der Beschwerdeführerin offenbar bis Ende März 2009 eine Hilf-
losenentschädigung der IV ausgerichtet worden ist, da sie früher ihren
Wohnsitz in der Schweiz hatte,
dass die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen im Zeitpunkt des
Erlasses der angefochtenen Verfügung und auch weiterhin ihren
Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthaltsort nicht mehr in der Schweiz,
sondern in Serbien hat,
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dass es unter diesen Umständen unbeachtlich ist, ob die Beschwerde-
führerin – wie sie sinngemäss geltend macht – im Sinne von Art. 9 des
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) hilflos ist,
dass die Beschwerdeführerin damit keinen Anspruch auf eine Hilf-
losenentschädigung der IV mehr hat, so dass die IVSTA zu Recht
deren Aufhebung ab dem 1. April 2009 verfügt hat,
dass sich die Beschwerde vom 21. April 2009 als offensichtlich un-
begründet erweist und abzuweisen ist (Art. 69 Abs. 2 IVG i.V.m. Art.
85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädi-
gung zuzusprechen ist (Art. 6 Bst. b und Art. 7 Abs. 3 des Regle-
mentes vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Stefan Mesmer Ingrid Künzli
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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