B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-2639/2017
Ur t e i l vom 2 7 . F e b r u a r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Patrizia Levante.
Parteien
A._______, (Brasilien),
ohne Zustelldomizil in der Schweiz,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
Verfügung der IVSTA vom 26. Januar 2017.
C-2639/2017
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: IVSTA
oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 26. Januar 2017 das Leistungsbegeh-
ren von A._______ mangels rentenbegründender Invalidität abwies,
dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Be-
schwerde vom 15. März 2017 beim Bundesverwaltungsgericht (Eingang:
9. Mai 2017) anfocht unter anderem mit dem sinngemässen Begehren, die
angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm – zufolge seiner
Invalidität von über 50% – eine monatliche Rente zuzusprechen,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der IVSTA im Bereich der IV-Leistungen vor Bundesver-
waltungsgericht anfechtbar sind (Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1
Bst. b IVG),
dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. Mai 2017 eingeladen
wurde, dem Bundesverwaltungsgericht eine schweizerische Zustellad-
resse anzugeben,
dass der Beschwerdeführer – nachdem innert Frist keine Antwort einge-
gangen war – mit (diplomatisch zugestellter) Verfügung des Instruktions-
richters vom 12. Juli 2017 nochmals zur entsprechenden Angabe aufgefor-
dert wurde, unter der Androhung, ansonsten würden künftige Anordnungen
und Entscheidungen im vorliegenden Verfahren durch Publikation im Bun-
desblatt eröffnet,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. August 2017 mitteilte, er
verfüge in der Schweiz über kein Zustelldomizil,
dass der Instruktionsrichter mit Verfügung vom 5. Oktober 2017, welche an
den Beschwerdeführer ebenfalls auf dem diplomatischem Weg versandt
wurde, von der Nichtbezeichnung eines Zustelldomizils in der Schweiz
Kenntnis nahm und ihn erneut auf die Publikation im Bundesblatt hinwies,
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dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 21. Dezember
2018 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- innert 30 Tagen
ab Veröffentlichung der Zwischenverfügung im Bundesblatt aufgefordert
wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
dass diese Zwischenverfügung am 8. Januar 2019 im Bundesblatt veröf-
fentlicht wurde,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der bis zum 7. Februar
2019 laufenden Frist nicht leistete und auch kein Fristerstreckungs- oder
Wiederherstellungsgesuch stellte,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass unter diesen Umständen nicht zu prüfen ist, ob die Beschwerdefrist
eingehalten wurde,
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass der obsiegenden Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzuspre-
chen ist (Art. 7 Abs. 2 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
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4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Publikation im Bundesblatt)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […])
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Patrizia Levante
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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