Abtei lung II I
C-2644/2009/
{T 0/2}
U r t e i l v o m 7 . S e p t e m b e r 2 0 0 9
Richter Beat Weber (Vorsitz),
Richter Francesco Parrino,
Richterin Franziska Schneider,
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
G._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenrente (Revision); Verfügung der IVSTA vom
6. April 2009.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-2644/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass G._______ (Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 23. April 2009
(Poststempel) die Verfügung der Eidgenössischen Invaliden-
versicherung, IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA, Vorinstanz),
vom 6. April 2009 (IV-act. 121) betreffend Revision des Invali-
denrentenanspruchs beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung
mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über
die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Be-
schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG
zuständig ist,
dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist, und
vorliegend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt,
dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdele-
gitimiert ist,
dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht
wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) und
somit auf die Beschwerde einzutreten ist,
dass die Vorinstanz am 4. August 2009 ihre Vernehmlassung (act. 5)
vorgelegt hat und beantragt, die Beschwerde sei gutzuheissen, die
angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei im Sinne
der Stellungnahme ihres ärztlichen Dienstes vom 16. Juli 2009 an die
Verwaltung zurückzuweisen,
dass der ärztliche Dienst (Dr. R._______) in seiner Stellungnahme
vom 16. Juli 2009 (IV-act. 124) festhält, der vom Beschwerdeführer
vorgelegte kardiologische Bericht des Dr. M._______ vom (Datum)
spreche tatsächlich von einer signifikanten Verschlechterung des kar-
dialen Zustandes, weshalb die sich darauf stützenden Dokumente
(Elektrokardiogramm und Echokardiogramm) zur erneuten Beurteilung
einzufordern seien,
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dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 24. August 2009 (act.
7) erklärt, er sei damit einverstanden, dass ihm die Rente weiterhin
ausbezahlt werde, wenn die Sache an die Vorinstanz zu neuer Abklä-
rung zurückgeweisen würde,
dass sich der Beschwerdeführer daher sinngemäss dem Antrag der
Vorinstanz anschliesst,
dass damit nach übereinstimmender Auffassung der Parteien, welcher
sich das Bundesverwaltungsgericht anschliessen kann, feststeht, dass
die angefochtene Verfügung vom 6. April 2009 auf einer mangelhaft er-
mittelten tatbeständlichen Grundlage beruht,
dass Art. 49 Bst. b VwVG die unvollständige Feststellung des rechtse-
rheblichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt,
dass die Beschwerde demnach gutzuheissen und die Sache zur Neu-
beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Art. 61 Abs. 1
VwVG) mit der Anweisung, die erforderliche medizinische Begutach-
tung durchführen zu lassen und neu in der Sache zu verfügen,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu
erheben sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
dass dem Beschwerdeführer, der sich nicht anwaltlich vertreten liess
und dem auch sonst keine notwendigen und verhältnismässig hohen
Kosten entstanden sind, keine Parteientschädigung zuzusprechen ist
(Art. 64 Abs. 1 VwVG).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen.
2.
Die angefochtene Verfügung vom 6. April 2009 wird aufgehoben und
die Sache wird zur erneuten Prüfung im Sinne der Erwägungen an die
Vorinstanz zurückgewiesen, damit diese in der Sache neu verfüge.
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3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______;)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
6. Mitteilung an:
- Pensionskasse D._______ (Zur Kenntnis, Einschreiben)
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Beat Weber Daniel Stufetti
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Vor-
aussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind.
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
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