Abtei lung II I
C-2677/2010/mes
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U r t e i l v o m 4 . O k t o b e r 2 0 1 0
Richter Stefan Mesmer (Vorsitz),
Richter Beat Weber,
Richterin Madeleine Hirsig,
Gerichtsschreiberin Susanne Marbet Coullery.
X._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenversicherung, Rentenrevision, Verfügung vom
12. März 2010.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-2677/2010
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass der Beschwerdeführer am 14. April 2010 die Verfügung der Eid-
genössischen Invalidenversicherung, IV-Stelle für Versicherte im Aus-
land (IVSTA, im Folgenden auch: Vorinstanz), vom 12. März 2010
betreffend revisionsweiser Herabsetzung der ganzen Rente der Inva-
lidenversicherung (IV) auf eine halbe Rente mit Wirkung ab dem 1. Mai
2010 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass der Beschwerdeführer sinngemäss beantragt, es sei ihm weiter -
hin eine ganze IV-Rente zu gewähren,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 13. Juli 2010 seine Be-
schwerdeschrift ergänzt und insbesondere neue medizinische Unter-
lagen eingereicht hat,
dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 24. September 2010
beantragt hat, die Beschwerde sei gutzuheissen, die angefochtene
Verfügung aufzuheben und die Sache im Sinne der Stellungnahme des
Regionalen Ärztlichen Dienstes Rhone (RAD) an die Verwaltung
zurückzuweisen,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesge-
setzes vom 17. Juni 2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG,
SR 173.32) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen von
Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern keine Aus-
nahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten
hat, und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit aus-
zumachen ist (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom
19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20] ), so
dass das Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde
zuständig ist,
dass der Beschwerdeführer ohne Zweifel zur Beschwerdeführung
legitimiert ist, so dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist,
dass Dr. med. Y._______, RAD, in seinem Bericht vom 10. September
2010, auf den sich die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung bezieht,
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eine Begutachtung durch Dr. med. Z._______ und durch den
behandelnden Arzt des Beschwerdeführers vorschlägt,
dass daraus zu schliessen ist, dass aus ärztlicher Sicht der psychisch-
somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden
Unterlagen nicht ausreichend sicher bestimmt werden kann,
dass damit feststeht, dass die angefochtene Verfügung vom 12. März
2010 auf einer mangelhaft ermittelten tatbeständlichen Grundlage
beruht und im Widerspruch zu Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG, SR 830.1) steht,
dass Art. 49 Bst. b des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über
das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die unvollständige
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ausdrücklich als Be-
schwerdegrund nennt,
dass daher die angefochtene Verfügung in teilweiser Gutheissung der
Beschwerde aufzuheben und die Sache zur Vornahme der erforder-
lichen weiteren ärztlichen Abklärungen an die Vorinstanz zurückzu-
weisen ist (Art. 61 Abs. 1 VwVG),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu
erheben sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
dass dem nicht vertretenen Beschwerdeführer keine verhältnismässig
hohen Kosten entstanden sind, so dass keine Parteientschädigung
zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die
angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur Vornahme der
erforderlichen weiteren ärztlichen Abklärungen an die Vorinstanz zu-
rückgewiesen wird.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
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3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage:
Doppel der Vernehmlassung vom 24. September 2010 samt
ärztlicher Stellungnahme vom 10. September 2010 in Kopie [act.
112])
- die Vorinstanz (Ref-Nr. xxxx)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Stefan Mesmer Susanne Marbet Coullery
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110)
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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