Abtei lung II I
C-2688/2007/
{T 0/2}
U r t e i l v o m 7 . A u g u s t 2 0 0 8
Einzelrichter Richter Beat Weber,
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
P._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Anspruch auf eine Altersrente; Verfügung der SAK vom
27. April 2006
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-2688/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in
Erwägung,
dass P._______ mit Eingabe vom 2. April 2007 (Poststempel) beim
Bundesverwaltungsgericht erklärte, gegen eine nicht näher
bezeichnete Verfügung der Schweizerischen Ausgleichskasse SAK
(Vorinstanz) Beschwerde erheben zu wollen,
dass sich aus der Beschwerdeschrift sowie aus den Akten ergibt, dass
sich die Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 27. April
2006 richtet,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 27. April 2006 die Einsprache
von P._______ abwies und ihre Verfügung vom 14. November 2005
bestätigte (act. 113),
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht
Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR
172.021) beurteilt, sofern - wie dies hier zutrifft - keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden
gelten, wozu nach Art. 33 Bst. d VGG auch die SAK gehört,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Leistungen (Alters-
und Hinterlassenenversicherung) nach Art. 85bis Abs. 1 des
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) vor Bundes-
verwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerde gemäss Art. 60 des Bundesgesetzes vom
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) innerhalb von 30 Tagen
seit der Eröffnung einzureichen ist,
dass schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist dem
Versicherungsträger eingereicht oder zudessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
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konsularischen Vertretung übergeben werden müssen (Art. 39 Abs. 1
ATSG),
dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 12. Februar 2007
(eingeschrieben mit Rückschein) dem Beschwerdeführer alle die
Rente betreffenden Unterlagen zugestellt hatte (act. 133), nachdem
sie aufgrund seiner Eingaben vom 1. Dezember 2006 sowie 31. Januar
2007 davon ausging, dass dieser die (angefochtene) Verfügung vom
27. April 2006 nicht erhalten hatte,
dass demzufolge davon auszugehen ist, dass sich unter den
zugestellten Unterlagen auch diese Verfügung befand,
dass der Beschwerdeführer, wie sich aus dem Rückschein ergibt (act.
131), die Sendung am 21. Februar 2007 erhalten hatte und ihm somit
die angefochtene Verfügung an diesem Tag eröffnet wurde,
dass damit die 30-tägige Beschwerdefrist am 22. Februar 2007 zu
laufen begann (Art. 38 Abs. 1 ATSG) und am 23. März 2007 ablief,
dass kein Grund für eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 41
ATSG vorliegt,
dass somit die am 2. April 2007 der serbischen Post aufgegebene
Beschwerde verspätet und auf diese im einzelrichterlichen Verfahren
nicht einzutreten ist (vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
dass gemäss Art. 11b Abs. 1 VwVG die Beschwerdeführenden der
Beschwerdeinstanz ihren Wohnsitz oder Sitz bekannt zu geben haben,
dass die Beschwerdeführenden, wenn sie im Ausland wohnen, nach
dieser Bestimmung in der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen
haben, es sei denn, das Völkerrecht gestatte der Beschwerdeinstanz,
Mitteilungen im betreffenden Staat durch die Post zuzustellen,
dass die Schweiz mit der Republik Serbien kein entsprechendes völ-
kerrechtliches Abkommen abgeschlossen hat und auch das Abkom-
men vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialver-
sicherung (SR 0.831.109.818.1) und die Verwaltungsvereinbarung vom
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5. Juli 1963 betreffend die Durchführung des Abkommens zwischen
der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksre-
publik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.12)
keine direkte postalische Zustellung von Gerichtsakten an die Be-
schwerdeführenden vorsehen,
dass daher der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. Juni 2007
(act. 3) aufgefordert wurde, innert 30 Tagen nach Erhalt derselben in
der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen, ansonsten weitere Zu-
stellungen auf dem Ediktalweg durch Publikation im Schweizerischen
Bundesblatt erfolgen werden,
dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer am 12. September 2007
auf diplomatischem Weg zugestellt wurde (vgl. Bestätigung der
Schweizerischen Botschaft in Belgrad vom 5. Dezember 2007, act. 9),
dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist kein Zustelldo-
mizil in der Schweiz bezeichnet hat,
dass in derartige Fällen, in denen kein Zustelldomizil in der Schweiz
bekannt gegeben wird, Verfügungen durch Veröffentlichung in einem
amtlichen Blatt eröffnet werden können (Art. 36 Bst. b VwVG),
dass somit androhungsgemäss die Eröffnung des vorliegenden Urteils
und weitere Zustellungen auf dem Ediktalweg erfolgen.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Ediktalweg; Notifikation im Bundesblatt)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Beat Weber Daniel Stufetti
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die
Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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