B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-2723/2012
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 8 . N o v e m b e r 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
X._______,
vertreten durch Dr. iur. Thomas Eichenberger, Rechtsanwalt,
und MLaw Claudio Helmle, Rechtsanwalt, Kellerhals
Rechtsanwälte, Effingerstrasse 1, Postfach 6916, 3001 Bern
Beschwerdeführerin,
Gegen
Regierungsrat des Kantons Bern, Postgasse 68,
3000 Bern 8,
handelnd durch Gesundheits- und Fürsorgedirektion des
Kantons Bern, Rathausgasse 1, 3011 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Aufnahme in die Spitalliste 2012; Verfügung Nr. 519 des
Regierungsrates des Kantons Bern vom 4. April 2012.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Regierungsrat des Kantons Bern (nachfolgend Vorinstanz) mit
Verfügung Nr. 519 vom 4. April 2012 die Spitalliste 2012 für die Bereiche
Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation mit Wirkung ab dem 1. Mai
2012 erlassen und der X._______ für die Bereiche Akutsomatik und Psy-
chiatrie keine Leistungsaufträge erteilt hat,
dass die X._______ (nachfolgend Beschwerdeführerin) diese Verfügung
mit Beschwerde vom 16. Mai 2012 beim Bundesverwaltungsgericht ange-
fochten und beantragt hat, die Verfügung vom 4. April 2012 sei aufzuhe-
ben und im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zur Überarbeitung
zurückzuweisen, eventualiter sei die Spitalliste des Kantons Bern dahin-
gehend zu ergänzen, als dass die Beschwerdeführerin für die Bereiche
Innere Medizin, Psychitatrie, Psychosomatik, Psychotherapie, Urologie,
Gynäkologie ohne Geburtshilfe und orale Medizin aufzunehmen sei (act.
1),
dass mit Zwischenverfügung vom 17. September 2013 das vorliegende
Verfahren auf Antrag der Parteien sistiert wurde (act. 23),
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben an die Vorinstanz vom 24.
April 2014 (act. 26 Beilage) sowie Eingabe vom 7. August 2014 an das
Bundesverwaltungsgericht (act. 27) erklärte, sie ziehe ihre Bewerbung
betreffend einen Leistungsauftrag Akutsomatik auf der Spitalliste zurück,
da sie sich auf den Bereich der Psychiatrie und Psychosomatik konzent-
rieren wolle, weshalb sie beantrage, das vorliegende Verfahren als ge-
genstandslos geworden abzuschreiben,
dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 28. Juli 2014 (act. 26) dem Bundes-
veraltungsgericht Kenntnis vom Rückzug der Bewerbung der Beschwer-
deführerin für einen Listenplatz Akutsomatik gab und einen Entscheid
betreffend die nach wie vor bei ihr hängige Bewerbung für einen Listen-
platz Psychiatrie in Aussicht stellte,
dass die Vorinstanz mit Verfügung Nr. 923/2014 vom 13. August 2014 das
Gesuch der Beschwerdeführerin vom 15. November 2013 betreffend ei-
nen Leistungsauftrag für psychiatrische Leistungen auf der Spitalliste
2012 des Kantons Bern abgewiesen hat (act. 28), und dieser Beschluss
unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 6. November 2014 (act.
30) erklärte, sie verfüge angesichts der nicht angefochtenen neuen Spi-
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talliste 2014 Psychiatrie über kein Rechtsschutzinteresse mehr auf ihre
beschwerdeweise beantragte Aufnahme in die Spitalliste Psychiatrie,
weshalb sie auch diesbezüglich beantrage, das vorliegende Verfahren als
gegenstandslos geworden abzuschreiben.
und zieht in Erwägung,
dass gegen Beschlüsse im Sinne von Art. 39 des Bundesgesetzes vom
18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10) beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden kann (Art. 53
Abs. 1 KVG),
dass sich das Beschwerdeverfahren grundsätzlich nach dem Verwal-
tungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021)
richtet (Art. 53 Abs. 2 KVG),
dass das vorliegende Verfahren wieder aufzunehmen ist,
dass die genannten Eingaben der Beschwerdeführerin vom 7. August
2014 und 6. November 2014 als Rückzug ihrer Beschwerde vom 16. Mai
2012 zu qualifizieren sind,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs.
1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR
173.32]),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regle-
ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass die Gegenstandslosigkeit durch den Beschwerderückzug der Be-
schwerdeführerin bewirkt worden ist, weshalb ihr reduzierte Verfahrens-
kosten von Fr. 2'000.- aufzuerlegen sind, welche dem am 25. Mai 2012
geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.- zu entnehmen sind und der
Beschwerdeführerin der Restbetrag von Fr. 2'000.- zurückzuerstatten ist,
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE),
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dass dieser Entscheid nicht beim Bundesgericht angefochten werden
kann (vgl. Art. 83 Bst. r des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
[BGG, SR 173.110]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren C-2723/2012 wird wieder aufgenommen.
2.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abge-
schrieben.
3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.- werden der Beschwerdeführerin
auferlegt. Sie werden dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr.
4'000.- entnommen. Der Restbetrag von Fr. 2'000.- wird der Beschwerde-
führerin zurückerstattet.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-
formular, Doppel der Eingabe der Vorinstanz vom 12. November 2014
inkl. Beilage)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. Verfügung Nr. 519; Gerichtsurkunde; Beilage:
Doppel der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 6. November 2014)
– das Bundesamt für Gesundheit
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
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