B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-2824/2019
Ur t e i l vom 1 9 . Sep t embe r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
Parteien
A._______, (Serbien),
ohne Zustelldomizil in der Schweiz,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung, einmalige Abfin-
dung, Einspracheentscheid vom 28. Januar 2015.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: Vorinstanz oder
SAK) mit Einspracheentscheid vom 28. Januar 2015 auf die Einsprache
von A._______ vom 14. Oktober 2014 nicht eingetreten ist,
dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diese Verfügung mit
Eingabe vom 22. Mai 2019 (BVGer-act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht
angefochten hat,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der einmaligen Abfindungen
der Alters- und Hinterlassenenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht
anfechtbar sind,
dass der Beschwerdeführer mit auf diplomatischem Weg zugestellter Zwi-
schenverfügung vom 22. Juli 2019 (BVGer-act. 5) aufgefordert worden ist,
ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen, andernfalls künftige An-
ordnungen und Entscheide im vorliegenden Verfahren dem Beschwerde-
führer durch Publikation im Bundesblatt eröffnet würden,
dass die Zwischenverfügung vom 22. Juli 2019 dem Beschwerdeführer am
9. August 2019 zugestellt worden ist (vgl. BVGer-act. 7),
dass der Beschwerdeführer dem Instruktionsrichter mit Eingabe vom
13. August 2019 (BVGer-act. 8) mitgeteilt hat, dass er keine schweizeri-
sche Zustelladresse nennen könne,
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 23. August 2019
(BVGer-act. 9) aufgefordert wurde, innert 5 Tagen seit Eröffnung der Ver-
fügung (Publikation im Bundesblatt) mitzuteilen, ob er Beschwerde erhe-
ben wollte und – gegebenenfalls – Rechtsbegehren zu stellen und diese
zu begründen (Art. 52 Abs. 2 VwVG), ansonsten auf das Rechtsmittel nicht
eingetreten werde,
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dass die Zwischenverfügung vom 23. August 2019 am 3. September 2019
im Bundesblatt publiziert worden ist (vgl. BVGer-act. 10) und die Frist zur
Beschwerdeverbesserung somit am 9. September 2019 abgelaufen ist,
dass der Beschwerdeführer innert dieser Frist die Beschwerde nicht
verbessert hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass das Verfahren kostenlos ist (vgl. Art. 85bis Abs. 2 AHVG [SR 831.10]),
dass weder dem unterliegenden Beschwerdeführer noch der obsiegenden
Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1
VwVG e contrario respektive Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Publikation im Bundesblatt)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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