Abtei lung II I
C-2982/2008
{T 0/2}
U r t e i l v o m 9 . F e b r u a r 2 0 1 0
Einzelrichterin Franziska Schneider,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Vorinstanz.
Altersrente, Verfügung vom 17. März 2008.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-2982/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) mit Einspracheverfü-
gung vom 17. März 2008 das Begehren des Beschwerdeführers auf ei-
ne Altersrente mangels einjähriger Beitragsdauer abwies,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung am 3. Mai 2008 (Post-
stempel) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass das Gericht gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni
2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) zur Beur-
teilung von Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen ge-
mäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern keine Ausnahme nach Art. 32
VGG vorliegt,
dass die SAK als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten hat,
und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen
ist,
dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht wurde und
auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, so dass auf das
Rechtsmittel einzutreten ist,
dass vorliegend umstritten ist, ob der Beschwerdeführer einen An-
spruch auf eine Altersrente der schweizerischen Alters- und Hinterlas-
senenversicherung (AHV) hat,
dass Anspruch auf eine ordentliche Alters- oder Hinterlassenenrente
rentenberechtigte Personen haben, denen für mindestens ein volles
Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerech-
net werden können, oder ihre Hinterlassenen (Art. 29 Abs. 1 des
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinter-
lassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]),
dass der Beschwerdeführer gemäss dem massgebenden Auszug des
Individuellen Kontos (IK) lediglich während 7 Monaten im Jahr 1970
die obligatorischen Beiträge an die AHV bezahlt hat,
dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde geltend macht, in al-
len EU-Staaten sei eine Zeitspanne von 7 Monaten erforderlich, um ei-
nen Anspruch auf eine Altersrente zu erhalten. Er habe 7 Monate in
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der Schweiz gearbeitet und nun habe er ein Anrecht auf eine Alters-
rente,
dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde somit die von der
Vorinstanz aufgeführte Beitragsdauer von 7 Monaten bestätigt und kei-
ne zusätzlichen Beitragsmonate geltend gemacht hat,
dass der Beschwerdeführer Staatsangehöriger von Montenegro und
somit das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialver-
sicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.573.1 i.V.m.
SR 0.831.109.818.1) anwendbar ist,
dass er aus diesem Abkommen keinen Rechtsanspruch auf
Altersrente ableiten kann,
dass der Beschwerdeführer demzufolge mangels einjähriger Beitrags-
zeit keinen Anspruch auf eine Altersrente der AHV hat, so dass die
SAK zu Recht das Rentengesuch des Beschwerdeführers am 17. März
2008 abgewiesen hat (vgl. BGE 117 V 261 mit Hinweisen, BGE 110 V
89 E. 4a),
dass sich die Beschwerde vom 17. März 2008 als offensichtlich unbe-
gründet erweist und im einzelrichterlichen Verfahren abzuweisen ist
(Art. 85bis Abs. 3 AHVG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädi-
gung zuzusprechen ist (Art. 85bis Abs. 2 AHVG, Art. 6 Bst. b und Art. 7
Abs. 3 des Reglementes vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE;
SR 173.320.02]),
dass der Beschwerdeführer innert Frist und bis heute kein Zustelldomi-
zil angegeben hat, weshalb dieses Urteil im Bundesblatt zu publizieren
ist.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Publikation im Bundesblatt)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherung
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Franziska Schneider Christine Schori Abt
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-
schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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