Abtei lung II I
C-2991/2006/
{T 0/2}
U r t e i l v o m 1 3 . O k t o b e r 2 0 0 8
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.
A._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenrente;
Verfügung der IVSTA vom 25. September 2006.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-2991/2006
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfü-
gung vom 25. September 2006 das Leistungsbegehren von A._______
vom 21. Februar 2006 abgewiesen hat,
dass A._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom
24. Oktober 2006 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht ange-
fochten hat,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht
Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden
gelten, wozu die IVSTA nach Art. 33 Bst. d VGG gehört,
dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959
(IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 2. Mai 2007
zur Leistung eines Kostenvorschusses innerhalb von 14 Tagen seit
Eröffnung aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht
eingetreten werde,
dass sich die Beschwerdeführerin zirka am 28. Mai 2007 telefonisch
beim Bundesverwaltungsgericht nach dem weiteren Vorgehen
erkundigte, nachdem sie – wegen der Übersetzung der Zwischen-
verfügung – die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses verpasst
habe,
dass sie den Kostenvorschuss am 30. Mai 2007 leistete,
dass den Akten zu entnehmen ist, dass der Beschwerdeführerin die
Zwischenverfügung am 5. Mai 2007 eröffnet worden ist (Rückschein,
act. 10) und damit die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses –
unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes an Wochenenden (Art.
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20 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) – am 21. Mai 2007 ablief,
dass die Beschwerdeführerin damit den Vorschuss verspätet geleistet
hat,
dass der Beschwerdeführerin im Sinne des rechtlichen Gehörs mit
Zwischenverfügung vom 29. September 2008 die Möglichkeit einge-
räumt wurde, bis am 13. Oktober 2008 allfällige Gründe für eine Wie-
derherstellung der Frist geltend zu machen,
dass gemäss Art. 24 Abs. 1 VwVG die Frist wiederhergestellt werden
kann, wenn der Gesuchsteller unverschuldeterweise davon abgehalten
worden ist, binnen Frist zu handeln,
dass ein Versäumnis unverschuldet ist, wenn dafür objektive Gründe
vorliegen und der Partei keine Nachlässigkeit vorgeworfen werden
kann,
dass dies beispielsweise der Fall ist bei derart schwerer Krankheit,
dass die betroffene Person von der Rechtshandlung abgehalten wird
und auch nicht in der Lage ist, eine Vertretung zu bestellen, während
blosse Ferienabwesenheit oder Arbeitsüberlastung nicht genügt (vgl.
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, Rz 345 sowie
BGE 119 II 86 E. 2 und Urteil H 44/05 des Eidgenössischen Versiche-
rungsgerichts vom 11. April 2005 E. 1 und 2 mit weiteren Hinweisen),
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 6. Oktober 2008
sinngemäss geltend machte, aus finanziellen Gründen nicht in der
Lage gewesen zu sein, den geforderten Kostenvorschuss innert
gesetzter Frist zu überweisen,
dass sie keine anderen Gründe geltend macht, weshalb sie unver-
schuldet davon abgehalten worden sei, innert Frist zu handeln,
dass die Beschwerdeführerin damit keine Wiederherstellungsgründe
im Sinne von Art. 24 Abs. 1 VwVG genannt hat und im Übrigen innert
Frist zur Leistung des Kostenvorschusses auch nicht Mittellosigkeit
geltend gemacht oder ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung
gestellt hat,
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dass unter diesen Umständen die Frist nicht wiederherzustellen ist,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 200.-- der
Beschwerdeführerin aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG und
Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.30.2]), jedoch aus verfahrensökonomischen Gründen auf die
Auferlegung verzichtet wird (Art. 6 Bst. b VGKE),
dass der am 30. Mai 2007 einbezahlte Kostenvorschuss in Höhe von
Fr. 400.-- zurückzuerstatten ist.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Der einbezahlte Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 400.- wird
zurückerstattet.
4.
Dieses Urteil geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Susanne Flückiger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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