B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-3126/2019
Ur t e i l vom 4 . S e p t embe r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind.
Parteien
X._______, Kroatien,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Eintretensvoraussetzungen
(Verfügung vom 6. März 2019).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vor-
instanz) das Leistungsgesuch von X._______ (nachfolgend: Beschwerde-
führer) für eine Hilfslosenentschädigung mit Verfügung vom 6. März 2019
abgewiesen hat (act. 2, Beilage 1),
dass die Verfügung vom 6. März 2019 als eingeschrieben versandte Sen-
dung RM097122424CH gemäss Sendeverfolgung der Schweizerischen
Post am 11. März 2019 um 11:51 Uhr zugestellt worden ist (act. 2, Beilage
2),
dass der Beschwerdeführer gegen die Verfügung vom 6. März 2019 eine
als "Einspruch" bezeichnete, auf den 13. März 2019 datierte Eingabe (Da-
tum Poststempel: 23. April 2019) bei der SAK eingereicht hat (act. 1),
dass die Vorinstanz die Eingabe des Beschwerdeführers mit Schreiben
vom 17. Juni 2019 zuständigkeitshalber (Devolutiveffekt der Beschwerde,
Art. 54 VwVG) ans Bundesverwaltungsgericht überwiesen hat (act. 2),
dass der Beschwerdeführer mit Instruktionsverfügung vom 28. Juni 2019
aufgefordert worden ist, sich zur Rechtzeitigkeit seiner Beschwerde zu äus-
sern (act. 3),
dass der Beschwerdeführer dieser Aufforderung nicht nachgekommen ist,
dass gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG sowie
Art. 85bis Abs. 1 AHVG (SR 831.10) das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Schweizeri-
schen Ausgleichskasse SAK beurteilt,
dass eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG nicht vorliegt,
dass das Bundesverwaltungsgericht demnach für die Instruktion der vor-
liegenden Beschwerde zuständig ist, weshalb weiter zu prüfen ist, ob die
Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind,
dass die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Ein-
spracheentscheids einzureichen ist (Art. 60 Abs. 1 ATSG [SR 830.1];
Art. 50 Abs. 1 VwVG),
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dass, berechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie
der Mitteilung an die Partei, sie am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen be-
ginnt (Art. 38 Abs. 1 ATSG; Art. 20 Abs. 1 VwVG),
dass schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist der Behörde
einzureichen oder zu deren Handen der Schweizerischen Post oder einer
schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung zu über-
geben sind (Art. 21 Abs. 1 VwVG),
dass der Beschwerdeführer die Beweislast für die rechtzeitig erhobene Be-
schwerde trägt (vgl. Entscheid Bundesgericht 5A_163/2007 vom 2. August
2007),
dass gemäss Sendeverfolgung die Zustellung der angefochtenen Verfü-
gung am 11. März 2019 erfolgt ist, womit die Beschwerdefrist am 12. März
2019 zu laufen begonnen hat und am 11. April 2019 abgelaufen ist,
dass die erst am 23. April 2019 der kroatischen Post übergebene Eingabe,
welche am 25. April bei der Vorinstanz eingetroffen ist (vgl. act. 1, Beilage
1; act. 2, Beilage 2; vgl. auch Urteil 9C_755/2013 E. 1 und Rechtsmittelbe-
lehrung im angefochtenen Entscheid), verspätet ist, weshalb auf diese im
einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten ist (vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. b
VGG),
dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 und 3 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv: nächste Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Barbara Camenzind
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
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konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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